Reakktor Media, das Studio welches das MMORPG Black Prophecy entwickelt, steht vor einer Insolvenz.

Reakktor Media - Black Prophecy-Macher vor der Insolvenz

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Die Black Prophecy-Entwickler haben einen Antrag auf vorläufige Insolvenz gestellt.
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Laut dem Geschäftsführer Kirk Lenke habe die Firma das vergangene halbe Jahr an einem neuen Großprojekt gearbeitet, verlor jedoch das Rennen darum, den Titel entwickeln zu dürfen.

"Unser Team steht weiterhin vollzählig zur Verfügung, um ad hoc neue Projekte von Null anzugehen und so die Insolvenz noch abwenden zu können", so Lenke im Interview mit GamesMarkt. "Sowohl ein Investor wäre uns willkommen, als auch ein Publisher - wir haben mehrere Projekte in der Schublade, die wir pitchen können. Unser Team funktioniert sehr gut, wir sind stark auf 'Unity' fokussiert, haben bewiesene MMO-Expertise und können Projekte jeder Größenordnung stemmen. Als Team haben wir gemeinsam bereits eine Insolvenz überstanden, dass wir das erneut schaffen, ist meine oberste Priorität", so Lenke. Das vorläufige Insolvenzverfahren wird bis Ende März andauern. Bis dahin kann Reakktor Media noch versuchen, einen Geldgeber zu finden.

Das MMORPG Black Prophecy ist davon nicht betroffen, da die Rechte daran gamigo gehören und diese einen Vertrag über fortlaufenden Support mit Reakktor Media haben.