Ready at Dawn, Entwickler der 'God of War'-PSP-Spiele, widmet sich nach den Handheld-Titeln gleich der nächsten Konsolengeneration. Auf ein Vita-Projekt verzichtet das Studio.

Dabei war ein God of War für die Vita sogar einmal im Gespräch, wie Mitbegründer und Geschäftsführer Ru Weerasuriya in einem Interview verrät. Man wollte etwas mit der Plattform machen, am Ende stimmte es aber nicht mit dem überein, was man eigentlich vorhatte. Allerdings hofft er, dass stattdessen Sony die Chance dazu nutzen wird.

Das jetzt in Entwicklung befindliche Next-Gen-Projekt sei genau das, was das Team schon immer machen wollte. Den Action-Adventure-Wurzeln bleibt man zwar treu, dafür erschafft man eine völlig neue Marke. Im Fokus steht der Singleplayer-Modus mit einer tiefen Story, allerdings könnten noch andere Komponenten (sprich: Koop oder Multiplayer) hinzukommen.

In Bereichen wie Grafik und Design habe man schon eine gute Vorstellung, was von Next-Gen-Spielen zu erwarten sei. Es gäbe auch sehr konkrete Ziele die sie erreichen möchten und die der derzeitige Markt kaum zu bieten hat. Es sei zudem wichtig, mit dem Spiel gleich beim Launch der Hardware dabei zu sein.

Über die Plattformen machte Weerasuriya keine Angaben, auch nicht, ob das Studio bereits im Besitz von entsprechenden Dev-Kits ist. Allerdings arbeite man sowieso immer von einer PC-Engine weg, wodurch man die Möglichkeit hat, Dinge auszuprobieren und nicht erst auf Dev-Kits warten muss.