Rayman Raving Rabbids TV Party – Test

Wii

Noch mehr Hasenbraten...

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von Jörg Pitschmann, 09. Dezember 2008 14:50 Uhr

Es war einmal ein zappeliger Geselle mit Struwwelfrisur, der hatte zwar Hände und Füße, doch fehlten ihm Arme und Beine. Der umtriebige Bursche hörte auf den Namen Rayman und hatte schon viel durchgemacht in seinem bisherigen Leben. Seit seiner Erschaffung im Jahre 1995 hatte er nämlich die meiste Zeit mit hektischem Gehüpfe verbracht und so ganz nebenbei diverse Finsterlinge in die Schranken verwiesen.

Doch vor gut zweieinhalb Jahren wurde alles anders. Denn mit Erscheinen der beliebten Partyspielreihe "Rayman Raving Rabbids" stand nicht mehr Ubisofts bekannteste Spielfigur im Vordergrund, stattdessen traten schlecht gelaunte weiße Hasen ins Rampenlicht, die den kleinen Kerl mehr und mehr ins Abseits drängten. War der namensgebende Held im ersten Teil noch die wichtigste Spielfigur, wurde seine Rolle im Nachfolger bereits beschnitten, denn hier standen eindeutig die Bratröhrenanwärter im Vordergrund.

Der jetzt erschienene dritte Teil lässt Rayman buchstäblich in die Rolle eines Zuschauer schlüpfen, denn die Hasen kommen diesmal ins Fernsehen - genau genommen in seine Glotze. Doch schaffen sie auch den Sprung auf die heimischen Bildschirme der Zockergemeinde? Unser Test bringt Klarheit.

Auf der Flucht

Arschbomben und Rodelspaß auf dem Hosenboden - die cholerischen Häschen sind zurück, verbreiten aber nicht mehr die gleiche Freude wie früher.FazitDie Hintergrundgeschichte könnte abstruser nicht sein und reiht sich damit nahtlos in das fröhliche Konzept der Vorgänger ein. Es beginnt mit Raymans rasanter Flucht vor einer Meute aufgebrachter weißer Hasen. Als plötzlich ein Gewitter niedergeht, werden seine Verfolger auf geheimnisvolle Weise über die Hausantenne in seinen eigenen Fernseher verbannt. Und das ist durchaus wörtlich zu nehmen. Während der gebeutelte Held verzweifelt, doch vergebens versucht, die Hasenpest aus seiner Glotze zu verbannen, finden sich die übellaunigen Burschen in zahlreichen TV-Shows und Filmen wieder, die sie kurzerhand übernehmen.

Screenshot zu: Noch mehr Hasenbraten...Beim jüngsten Finale von DSDS wurde sogar Dieter Bohlen (2. v. re.) schlecht.

Mehr ist zur Story vom nunmehr dritten Teil der überaus erfolgreichen Fungame-Reihe wohl nicht zu sagen. Denn natürlich sind an dieser Stelle wieder die Spieler gefordert, die glubschäugigen Karottenfresser durch - offiziell - 49 Minigames zu begleiten und Rayman in den Wahnsinn zu treiben. Die Zahl ist allerdings ein wenig aus der Luft gegriffen, denn manche der Aufgaben ähneln einander wie eineiige Zwillinge.

Um möglichst viel Abwechslung zu bieten, wurden die Spielchen auf sieben unterschiedliche TV-Programme verteilt. Kochshows, Talentwettbewerbe, aber auch Filme und Quizshows bekommen dabei ihr Fett weg. Das funktioniert in weiten Teilen auch recht amüsant, wirkt in seiner Gesamtheit jedoch nicht mehr wie aus einem Guss, denn die Spiele wirken oft lieblos und ohne inneren Zusammenhang zusammengestellt.

Kommentare 4
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@BWAAAAAAAA09.12.2008 21:45
BWAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAA!!!
Die Viecher sind zu geil. Ich will ein T-Shirt mit denen.
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Soul09.12.2008 18:38
muhahaha :P
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pbieranspbierans09.12.2008 17:00
War auch mein erster Gedanke. ;)
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BWAAAAAAAAAAAAAA09.12.2008 15:07
BWAAAAAAAAAAAAAA
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