




BANG! Vorbei. Die Credits rauschen runter und das wahrscheinlich letzte Spiel mit Ratchet und Clank endet – zumindest dieser Generation. Wie war's? Die beiden haben noch mal alles gegeben, haben gezeigt, warum Sonys Konsole sie so sehr braucht: als Statussymbol für superbe Action aus schmackhafter Insomniac-Küche. Als Aushängeschild für phantasievolles Planeten-, Waffen- und Gegnerdesign. Als Duo mit Charakter, das sich einem über die Jahre hinweg ins Herz gebombt hat. Und als Dream-Team, an das man sich auch noch in einer Dekade kichernd wie ein Schulmädchen erinnert. Aber nicht nur die beiden waren großartig, auch Captain Qwark, Roboter Siegmund, Dr. Nefarious und Co. dürfen sich tief verbeugen – ihr habt mich wirklich super unterhalten.
Nicht allein mit euren Plattitüden, Faxen und Mätzchen, auch mit all den Waffen, Gadgets und motivierenden Upgrades. Wir haben Roboter zu Tode gerülpst, sind rutschenderweise über Schienen gedonnert, haben Zonis gesammelt, die Zeit manipuliert und eine bleischwangere Beziehung ausgelebt. Dazwischen steht auch im siebten Abenteuer kein Leerlauf, sondern nur die nüchterne Erkenntnis, dass ihr euch seit PS2-Zeiten kaum weiterentwickelt habt und im Grunde dasselbe macht wie vor sieben Jahren. Auf einem sehr hohen Niveau zwar, aber ohne den kreativen und einschneidenden Fortschritt, den ihr mal verdient hättet.
Keine Ahnung, wie Insomniac in Zukunft mit euch verfahren will. Aber wenn die Aphelion vielleicht irgendwann auf einem fernen PS4-Mond andockt, dann freuen wir uns riesig über eine zerstörbare Kulisse. Dann gibt’s entweder ein vollwertiges Raumschiff-Handling à la Star Fox oder gar keins. Und dann öffnet ihr gefälligst auch die Online-Luken zur großen weiten Welt da draußen. Bis dahin heißt es erst mal: Tschüss, Lombax und Roboter. Passt auf euch auf. Wir hatten eine echt geile Zeit zusammen!
Wie gewohnt malt Insomniac ein herrliches Gesamtbild: klasse Effekte, gestalterisch grundverschiedene Planeten, viele Kleinigkeiten und stimmungsvoll animierte Gegner. Man stößt nur auf einige schwächere Texturen und die Erkenntnis, dass Crack in Time qualitativ genauso aussieht wie Tools of Destruction vor zwei Jahren – immer noch sehr gut, aber eben wenig fortschrittlich.
Kongeniale deutsche Sprecher, bei denen jede einzelne Zeile sitzt, machen das neue Ratchet & Clank zum Slapstick-Feuerwerk. Dazu gibt’s wie immer gaaanz viel Donnern, Dröhnen und Krach.
Ganz oben steht der Krach: Man ballert, sprengt und brutzelt. Dahinter kommen tolle Gadgets wie die Hover-Stiefel, die Rätsel in den Clank-Levels, Bosskämpfe, das Fliegen im Raumschiff, Hüpfpassagen, das Rutschen an Schienen und und und.
von Sony Online Entertainment, Insomniac GamesGenre: Jump & RunPS3: 6.11.2009Freigegeben ab 12 Jahren
Max Payne 3PS3, XBox 360: 18.5.2012
Dragon's DogmaPS3, XBox 360: 25.5.2012 Test lesen
Risen 2: Dark WatersPC: 27.4.2012
Kingdoms of Amalur: Reckoning
Diablo 3 KomplettlösungKomplettlösung: Alle Quests, Klassenguides, Tipps
Diablo 3 TestJetzt endlich: unser finaler Test mit Wertung
Risen 2: Dark Waters KomplettlösungMit der Komplettlösung die Meere befreienMit der derzeitigen und auch weiteren Benutzung dieser Seite stimmen Sie unseren Nutzungsbestimmungen zu.
Copyright 2003-2012, Webguidez Entertainment GmbH
Impressum | Team | Jobs | Netzwerk | Get Hosted | FAQ | Kontakt
gamona Server und Datenbanken werden professionell gewartet von der Comtrance GmbH