Der 2002 von Nintendo an Microsoft verkaufte Entwickler Rare wollte zum damaligen Zeitpunkt Killer Instinct 3 entwickeln. Wie der ehemalige Rare-Mitarbeiter Donnchadh Murphy in einem Gespräch verriet, wollten alle dieses Spiel machen.

Rare - Rare wollte Killer Instinct 3 entwickeln, Microsoft lieber Spiele für Jüngere

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Viele ehemalige Mitarbeiter kamen mit der Übernahme durch Microsoft nicht klar und verließen Rare, so dass heute nur noch der Name an die eins große Spieleschmiede erinnert..
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Doch Microsoft hatte darauf keine Lust, stattdessen wollten sie Rare dafür benutzen, um Spiele für eine jüngere Zielgruppe zu entwickeln. Und genau aus diesem Grund wurde das Spiel nie entwickelt, wobei Murphy bezweifelt, dass es jemals noch dazu kommen wird. Also entwickelte Rare bisher eher seichte Kost, wie Viva Piñata, Kinect Sports oder auch Banjo-Kazooie: Nuts & Bolts. Das Studio brachte unter Microsoft aber auch Titel wie Kameo und Perfect Dark Zero hervor.

"Anfangs schien es so, als würden sie sich nicht groß einmischen, doch schnell wurde klar, dass sie mehr daran interessiert waren, Rare zu benutzen, um ein jüngeres Publikum anzusprechen. Das unterdrückte eine Menge der Kreativität. Rare war bekannt für sein abwechslungsreiches Portfolio. Nicht an Spielen für Erwachsene arbeiten zu können, war deshalb ein echter Schlag", so Murphy.

Durch die neue Ausrichtung des Studios verließen dann auch wichtige Mitarbeiter das Unternehmen, darunter etwa die beiden Gründe. Und als dies passierte, soll es so ausgesehen haben, als verlor Microsoft das Vertrauen in Rare. Es gab zahlreiche Projekte bei Rare, die wirklich vorangebracht wurden und laut Murphy durchaus hätten große Hits werden können, aber Microsoft hatte eins nach dem anderen abgelehnt.

Zuletzt machte das Gerücht die Runde, dass Nintendo Rare zurückkaufen möchte, um alte Lizenzen zu nutzen.