Retro und kein Ende: Nach diversen Spielesammlungen der 80er Jahre hat es ein weiterer Klassiker jener sagenumwobenen Zeit in gelifteter und technisch überarbeiteter Form auf die PSP geschafft.
Mit »Rainbow Islands Evolution« ist eines jener Jump 'n' Runs erschienen, das manchen von uns schon vor knapp 20 Jahren schlaflose Nächte und versaute Schulklausuren gebracht hat. Bleibt eigentlich nur eine Frage: Wie schlägt sich der Klassiker auf Sonys Handschmeichler? Ein Test brachte Klarheit und manche - leider - schmerzliche Erkenntnis.
Somewhere over the Rainbow
Die Menschheit leidet. Die bösen Bosse einer millionenschweren Plattenfirma haben die gesamte Musikindustrie an sich gerissen und überziehen die Welt mit billiger, blöd machender Popmusik. Die Umpfmucke verstopft nicht nur Ohren und Gehirne der armen Bevölkerung, sondern wirkt sich auch zunehmend schlecht auf Flora und Fauna aus.
Das Land hinter und vor dem Regenbogen... Grund genug also für zwei unerschrockene Helden, sich der Sache anzunehmen und dem Treiben der Unholde ein Ende zu machen. Bubby und Bobby, die tapferen Kämpfer für Recht und gute Musik, blasen mit ihren Herdy Gerdys, einer Art militanter Drehleier, den Dudelterroristen so richtig den Marsch und erlösen damit die Erde vom Würgegriff des schlechten Pops.
Was hier klingt wie die Einleitung zu einem Portrait über die Machenschaften des Dieter Bohlen und seiner DSDS-Crew, ist in Wahrheit die durchaus originelle Hintergrundgeschichte zu »Rainbow Islands Evolution«. In dem klassischen Jump 'n' Run übernimmt der Spieler die Rolle eines der beiden Kämpfer für das Gute und besiegt nach und nach die sieben Bosse des Konzerns.
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