In dem einstündigen Workshop "Community Management in Zukunft" wies Marc Ralea vom Bundesverband Community Management e.V. auf die zentrale Bedeutung von Community Managern für Betriebe in der Gamesbranche hin, umriss das Berufsfeld und wies auf Probleme hin, mit der Community Manager zu kämpfen haben.

So sei es immer noch gang und gäbe, dass Community Manager bei gleichwertiger Verantwortung und Kompetenz geringere Gehälter gegenüber ihren Kollegen aus Marketing und Produktmanagement erhielten. Auch sei das Bewusstsein vieler Betriebe und auch Institutionen (z.B. der Bundesagentur für Arbeit) für das Berufsfeld nicht ausreichend, insbesondere in Deutschland, wo zwar schon sehr früh Community Manager eingesetzt wurden, die Entwicklung aber vergleichsweise langsam vorangeht. In der Gamesbranche seien diese Probleme außerdem gravierender als beispielsweise bei Social Network Portalen.

Ralea erläuterte, welche Aufgaben und Kompetenzen in den Bereich des Community Managements fallen und wie wichtig es sei, eine strikte Trennung zwischen CM und zum Beispiel Verkaufsmanagement zu ziehen. Er erklärte die Trennung zwischen operativen und strategischen Strukturen, welche Kompetenzen für einen Community Manager notwendig sind und mit welchen Maßnahmen eine Community gepfelgt und erweitert werden kann. Im Anschluss beantwortete Ralea zahlreiche Fragen aus dem Publikum des gut besuchten Workshops und gab seiner Hoffnung Ausdruck, dass sich die Position des Community Managers für B2C-Unternehmen (Business to Consumer) in den nächsten jahren verbessere.