Vor kurzem berichteten wir davon, dass einige Anschuldigungen gegenüber dem Studio Quantic Dream von Ex-Mitarbeitern und Branchen-Insidern gemacht wurden. Darunter Homophobie, Sexismus und eine toxische Umgebung für die Mitarbeiter der Heavy-Rain-Macher. Nun melden sich einige aktuelle Mitarbeiter zu Wort und wehren diese Anschuldigungen ab.

Die Mitarbeiter von Quantic Dreams setzen sich zur Wehr.

So berichtete Pierre Tauvel, Verantwortlicher für das Motion-Capturing bei Quantic Dream, dass es keinen Grund für diese Artikel gäbe (via Gametransfers). Sie wären allesamt Lügengewebe. Die Atmosphäre im Studio wäre großartig, die Angestellten wären alle verschieden, würden aber gemeinsam über alles lachen. Mittlerweile sind die Tweets sowie der komplette Kanal von Pierre Tauvel nicht mehr erreichbar. Aurèlien Loizeau, Lead Programmer bei Quantic Dreams und mitverantwortlich für Heavy Rain, Beyond Two Souls und Detroit: Become Human, schrieb, dass das Ganze absoluter Mist wäre. Nicht alles wäre perfekt, aber die meisten Mitarbeiter wären im Durchschnitt sieben Jahre bei Quantic Dream. Und dies bei einem Studio, dass erst 20 Jahre alt ist.

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Viel Wirbel um Nichts?

Die drei Artikel der französischen Magazine und Online-Schreiber haben für viel Trubel in den letzten Tagen gesorgt. William Audureau, der für "LeMonde" an einem der Texte geschrieben hat, gab auf seinem Twitter-Kanal bekannt, dass er angeblich von Sony auf eine Blacklist gesetzt wurde. Demnach wäre es ihm nicht erlaubt, künftige Events des Publishers zu besuchen. Einen Beweis lieferte er dafür nicht, da die Infos seiner Aussage nach aus geheimen Quellen stammen würden.