Quake Live wurde komplett mit Steam verbunden und ist nun nicht mehr Free2Play. Das kommt überraschend, denn weder id Software noch Bethesda gaben zuvor etwas in dieser Richtung bekannt.

Quake Live - Kein Free2Play mehr, Veteranen sind verärgert

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Bei Quake Live hat sich einiges geändert - vor allem das Finanzierungsmodell.
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Der Vorteil sind einige Features, von denen die Spieler mit der Steam-Migration profitieren können, darunter Steam-Freunde, Chat, Lobbys, Voice Chat, Server-Browser, Statistiken, Achievements, Anti-Cheat-System, Trading Cards und auch Steam Workshop.

Zudem bietet das frisch veröffentlichte Update mehr als 4.500 Map-Fixes, Optimierungen und mehr. Beispielsweise wurden auch die Multiplayer-Server überarbeitet.

Doch das Update bringt vor allem eine große Änderung mit sich: das Free2Play-Modell wurde fallengelassen, womit die Macher nun 9,99 Euro verlangen. Ein Abonnement ist somit auch nicht mehr erforderlich.

Wer Quake Live bereits in seiner Bibliothek besitzt, muss nichts zahlen. In der Community kommt dieser Schritt dennoch nicht sonderlich gut an. Denn vor allem Veteranen sind genervt, dass ihre bisherigen Statistiken und auch die Freundeslisten komplett weg sind. Gerade wer seit Anfang an dabei ist – und das sind gut fünf Jahre an Statistiken –, schiebt nun Frust.

Immerhin bringen die Änderungen den Vorteil mit sich, dass alle Spieler von den gleichen Features und Inhalten profitieren können. In einem Statement sagt man: "Alle Spieler können an Map-Votings teilnehmen, haben vollen Zugriff auf die Anpassung ihres Spiels im gleichen Grad wie andere, und sie haben die Möglichkeit, ihre eigenen Listen-Server zu starten und ihre Matches nach eigenem Geschmack anzupassen."

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