In Texas scheint manchen die heiße Sonne nicht zu bekommen: Nachdem durch ein internes Sicherheitsleck bei id Software Screenshots von Quake 4 im Netz gelandet sind (auch wir berichteten), droht der US-Entwickler nun der Presse.
In einer über Publisher Activision verbreiteten Erklärung heißt es laut MCV Online :

Am Freitag, den 18. Juli sind eine große Anzahl an nicht authorisierten Bestandteilen von Quake 4 im Web gelandet. Wir kennen die Quelle dieser verbreiteten Bestandteile nicht. Bitte seien Sie gewarnt, dass id Software Activision angewiesen hat, nicht mehr mit Magazinen zusammenzuarbeiten, die diese Bestandteile verwenden.

Inwieweit sich die Presse von id Softwares Drohgebärden beeindrucken lässt, bleibt abzuwarten. Einen ähnlichen Fall hatte es nämlich bereits im vergangenen Jahr gegeben, als unautorisiertes Material zu Doom 3 veröffentlicht wurde.

Ein solches Gebahren ist an Albernheit kaum zu überbieten. gamona wird sich von niemandem vorschreiben lassen, was es zu veröffentlichen hat und was nicht, solange es keine Verletzung im Sinne des Urheberrechts darstellt. Und für die Presse, liebe Texaner, gibt es keine unauthorisierten Screenshots. Auch, wenn man dieses Wort in den USA zur Zeit nicht gern hört: Pressefreiheit. Wie sonst werden wohl zum Beispiel politische Skandale aufgedeckt?

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