Nach dem als gescheitert geltenden UMD Video sucht Sony Pictures Home Entertainment nach neuen Möglichkeiten, die PSP doch noch zum Taschenkino zu machen.

Nach Angaben der "Financial Times" steht Sony derzeit in Verhandlungen mit diversen US-Filmabrufdiensten wie etwa Amazon.com, Movielink und CinemaNow, um exklusive Film-Downloads anbieten zu können. Dieser Dienst soll bereits im ersten Quartal 2007 starten. Eine geeignete Hardwarebasis für das Taschenkino bieten die bisher verkauften 20 Millionen Handhelds auf jeden Fall.

Da die PSP nur wenig Speicherplatz hat, will Sony nun auf die Memorystick-Technologie zurückgreifen. Solche Speicherkarten gibt es bereits mit bis zu 4 Gigabyte Kapazität. Schon im Sommer verkaufte Sony die "Memory Stick Duo Entertainment Packs" in den USA, die eine Memory Stick Duo Card und eine Installer-DVD enthielten, auf der sich einige für die PSP-Wiedergabe optimierte Filmen befanden.