Um die PSP war es im letzten Jahr nicht sonderlich gut bestellt. Viele Third-Party-Publisher wollten sogar ihren Support einstellen und die Entwicklungen abbrechen. Mittlerweile aber schaffte es Sony die Entwickler davon zu überzeugen, auch mehr als nur PS2-Portierungen zu entwickeln. Sonys Peter Dille äußerte sich gegenüber Gamasutra und gab zu, dass die PSP nahe am Abgrund stand.

Er gibt den Raubkopierern die Schuld daran und gab die gesamte Summe an kopierten PSP-Spielen mit über 50 Millionen Kopien an. Sony ist demnach fest davon überzeugt, dass Piraterie der PSP bisher enorm geschadet hat: "Wir haben uns die Daten seit Release von Resistance Retribution über BitTorrent-Seiten angeschaut und verfolgt, wie viele Kopien heruntergeladen wurden und es ist einfach nur widerlich.“


Da es die Musikindustrie mit legal herunterladbarer Musik vorgemacht hat, ist Sony von Download-Angeboten sehr angetan: „Ich bin nicht naiv, aber ich denke, dass die Leute ehrlich sind. Es ist doch genauso wie in der Musikbranche. Es ist so einfach und das Natürlichste auf der Welt sich illegal Musik herunterzuladen, jeder macht das. Dadurch entsteht diese „Wenn jeder es tut, dann kann es nicht schlimm sein“-Mentalität.“

Wie wir vor kurzem berichteten, plant Sony angeblich eine UMD-lose PSP, die ausschließlich nur mit gedownloadeten Spielen betrieben wird.