Sony Computer Entertainment Europa hat keinerlei Pläne gegen Privatpersonen vorzugehen, die den Handheld PSP als so genannten Grauimport gekauft haben. Dies bestätigte Nick Sharples heute gegenüber gamesindustry.biz, nachdem seit einigen Tagen Gerüchte kursierten, nach denen das Unternehmen nicht nur gerichtlich gegen geschäftsmäßige Importeure, sondern auch deren Kunden vorgehen und ihnen die Geräte abnehmen wolle. "Wir gehen absolut nicht gegen Konsumenten vor, das ist in keinster Weise unser Ziel. Wir versichern allen Leuten, die sich Konsolen auf dem grauen Markt gekauft haben, nichts gegen sie zu unternehmen, so der Firmen-Sprecher.

Dass man im Zuge der Ermittlungen gegen die Importeure auch die Adressen der Käufer verlangt habe, diene lediglich zur Feststellung des Warenstroms und Berechnung des entstandenen Schadens. Eine gesetzliche Handhabe gegen die Käufer habe man vermutlich ohnehin nicht, gegen die Verkäufer wird Sony aber nach wie vor alle juristischen Mittel ausschöpfen, dazu gehört auch die Verfolgung von Ebay-Händlern.