PSP-Special:
Der "Hands-On Bericht"
von Patrick Streppel

Sie ist klein, schwarz und heiß begehrt: Die Rede ist von Sonys PSP, der tragbaren Playstation, mit der der japanische Unterhaltungskonzern Marktführer Nintendo das fürchten lehren will -

wie schon einst im klassischen Konsolenmarkt. Wir haben in Kanada eines der letzten Exemplare ergattert und verraten auf den folgenden Seiten, ob das Gerät und die Launch-Titel den Erwartungen standhalten.

Montag, 11. April, Hamburg:
Der Postbote kommt, ein Packet aus Kanada ist dabei. Die Freude steigt, doch als wir die Pappe zerreißen, folgt Ernüchterung - statt einer weißen Schachtel mit den Lettern PSP, liegt ein kleines DVD-ähnliches Case darin. Wipeout Pure steht darauf geschrieben, das eigentliche Gerät bleibt uns der Postbote weiter schuldig. Ein Anruf beim Händler in Übersee klärt auf: Seine Erstmenge ist längst vergriffen, Nachschub von Sony komme aber jeden Tag. Ja, ja, seit zwei Wochen schon.

Mission Impossible?
Im Internet häufen sich Meldungen, die PSP sei in den USA gar nicht ausverkauft. "Flop" titulieren erste Medien, in Foren melden sich Händler, die angeblich noch ein Dutzend Geräte auf Lager haben. Seltsam, aber jetzt ist Zeit zu handeln: Die Bestellung wird storniert, der runde Geburtstag einer blau-gelben Airline ausgenutzt. Manche Dinge sollte man eben am besten selbst erledigen.

Montag, 18. April, Vancouver:
Nach erfolglosen Versuchen, Sonys neues Handheld über den Import-Händler zu beziehen, steigt das Gamona-Sonderkommando aus dem Flieger. Schnell der Weg in den nächsten Elektronik-Laden, genauso schnell Ernüchterung: "Leere Kartons können Sie haben", sagt der Verkäufer grinsend, "aber die Geräte sind alle weg. Da werden Sie gut suchen müssen!" Doch nach drei weiteren Geschäften werden wir fündig und ergattern das letzte Exemplar: Die PSP ist unser und wir schieben im Hotel eifrig das erste Spiel ins Laufwerk.

Vorsprung durch Technik
Der Handheldmarkt wird seit dem Gameboy von Nintendo dominiert - weder Sega (Game Gear) noch Atari (Lynx) konnten daran jemals ernsthaft rütteln. Doch als Sony 1995 aus dem Nichts kommend die Führung im Heimkonsolenmarkt übernahm, hatte da jemand mit dem japanischen Elektronik-Riesen gerechnet? Nein, und das macht diesen Angriff auf den Platzhirschen umso spannender.
Die Formel ist gleich: In Punkto 3D-Grafik und Multimedia-Funktionen steckt das PSP Konkurrenten wie Gizmondo, N-Gage, Game Boy Advance und DS locker in die Tasche - und richtet sich damit auch an eine ältere Zielgruppe. Denn das PSP ist teuer, relativ groß und saugt den Akku schneller aus, als manch einem Lieb ist - je nach Spiel und Soundlautstärke und Spiel sind das zwei bis vier Stunden. Apropos: Ein Reserveakku ist derzeit weder von Sony noch Drittherstellern verfügbar, bis dahin behelfen sich Experten mit externen Akku-Packs, die in einem kleinen Plastik-Gehäuse Standart-Akkus in Reihe schalten.

PS2 im Taschenformat
Der Anblick ist aber auch zu schön: Wo N-Gage und DS 3D-Grafik auf PS One-Niveau bieten, gehören Pixel-Zählereien und wabernde Texturen bei der PSP der Vergangenheit an. Ein Prozessor mit 1,33 Ghz, 4MB Grafikspeicher und 32MB RAM sind im Handheld-Bereich eine Wucht. Die Grafik wirkt nur unwesentlich

schlechter als auf einer PS2, was wiederum auf dem kleineren Bildschirm nicht ins Gewicht fällt. Wer sich die Launch-Titel anschaut, der kann sie kaum von aktuellen PS2-Spielen unterscheiden - und bekanntlich ist in neuer Hardware noch immer Potenzial versteckt.

Für den optischen Augenschmaus ist aber auch das Display verantwortlich, das im Test mit gestochen scharfen Bilder und brillanten Farben überzeugte - auch bei wechselnden Lichtverhältnissen. Zudem wirkt es überraschend groß, eine Lupe wie einst beim Game Gear muss man wohl nicht anschrauben.

Die PSP liegt dabei ausgesprochen gut in der Hand, nicht anders als ein größeres Dual-Shock Pad. Selbst der kleine Analoge Stick unter dem digitalen Steuerkreuz erweist sich in der Praxis als gelungene Konstruktion - der griffige Punkt lässt sich exakt in alle Himmelsrichtungen schieben und ersetzt damit mühelos einen richtigen Ministick.Kino in der Hand?
Neben der Grafik nicht weniger wichtig ist der Sound und auch hier punkten die Launch-Games mit klaren Samples und wuchtigen Soundtracks - auch wenn der mitgelieferte Ohrhörer am besten mit einem hochwertigeren Modell zu ersetzen ist.

Für kurze Spielsessions tut er es zwar auch, aber bei MP3-Musik und Hollywood-Filmen werden verwöhnte Naturen besseres gewohnt sein. Wo wir gerade beim Thema sind: Die bislang erschienenen Filme, unter anderem Spiderman 2, XXX, Resident Evil 2 und Piraten der Karibik zeigen, dass die Videoqualität auf Sonys neuem UMD-Format trotz der mit 1,3 GByte deutlich geringeren Kapazität ausgesprochen gut ist.

Nur der Preis verpasst uns einen Dämpfer, denn jeder Film, der möglicherweise als DVD schon zu Hause steht, schlägt derzeit noch einmal mit umgerechnet 15-20 Euro zu Buche. Wer sparen will, legtselbst Hand an und macht seine Filmsammlung PSP-Bereit - da diese jedoch nur MPEG4 spielt, ist ein wenig Aufwand nötig, um DVDs in das entsprechende Format zu konvertieren und via USB auf das Handheld zu übertragen. Zudem frisst die Sony-Konsole nicht x-beliebige Speicherkarten, sondern nur den hauseigenen Memory Stick Duo. Und den gab es zur Zeit unseres Einkaufs nicht mit Größen von 1 GByte und mehr, was die Möglichkeiten für eine mobile Sammlung noch ein wenig einschränkt.

Die Launch-Games
Doch wer will schon Filme schauen, wenn die Stärke des Gerätes bei imposanten 3D-Spielen liegt?

Die Auswahl ist derzeit freilich noch überschaubar, die verfügbaren Titel aber über alle wichtigen Genres verteilt - nur Strategie und Ego-Shooter vermissen wir noch. Erfreulich dagegen, dass sich ein Großteil der Games an ältere Zocker richtet - statt Rücken-Gerubbel und

Knuddel-Hündchen schlagen wir uns mit Terroristen herum, säubern Dungeons und bestehen fetzige Straßenrennen. Im Vergleich zum DS-Lineup, macht Sonys Aufgebot aber auch qualitativ mehr her, wie wir nach langen Spielsessions mit den wichtigsten Titeln bestätigen können.

Metal Gear Acid
Developer: Konami Publisher: Konami

Snake is back - wenn auch anders, als wir es uns erhofft haben: Statt eines Stealth-Action-Abenteuers präsentiert Konami Japan eine ungewöhnliche Mischung aus Taktik- und Kartenspiel, bei dem wir Snake rundenweise gegen Feinde agieren lassen. Wie bei klassischen Hexfeld-Titeln stehen Aktions- und Bewegungspunkte zur Verfügung - wir dürfen uns Anfangs immer ein paar Schritte vorwagen und dann eine von 200 Karten zücken, die eine bestimmte Aktion auslöst.Das kann das Feuern mit dem Maschinengewehr, der Wurf einer Granate oder das Anfordern von Verstärkung sein, die dann aus dem Nichts auftaucht um unserem Helden zu assistieren.

Es gab bereits viel zum Spielprinzip zu lesen und nicht wenige Zocker waren skeptisch, ob Snakes jüngstes Abenteuer dem Spirit der Serie treu bleibt - und schlussendlich auch Spaß macht. Das gamona-Fazit nach ausführlichem daddeln ist klar positiv: Auch wenn Konami das Genre gewechselt hat, sind Atmosphäre und Spielgefühl des Originals gut auf die PSP übertragen worden.

Das Spielprinzip basiert auf Taktik, nicht auf Glück oder Reflexen, und ist auch langfristig fordernd - manch einem aber dadurch schon fast wieder zu kompliziert. Zu guter letzt macht das Spiel auch grafisch etwas her, auch wenn wir ausufernde

In-Game Zwischensequenzen schmerzlich vermissen - öde Standbilder ohne Sprachausgabe sollten heutzutage einfach out sein. Nichts desto trotz ist Metal Gear Acid eine klare Empfehlung für Snake-Anhänger und Fans von taktischen Rundenkämpfen.

Need for Speed Underground Rivals
Developer: EA Canada Publisher: EA

Willkommen auf der Straße: NFS Underground Rivals ist zwar nicht das einzige Rennspiel auf der PSP, es hat seinen Konkurrenten aber vor allem eines voraus: das Tuning-Flair, das bereits die großen Geschwister zum Erfolg führte.

Auch hier fahren wir im Karrieremodus Straßenrennen und rüsten von den Preisgeldern zwischendurch unseren Wagen auf - die Werkstatt ist für die

PSP - Meins, meins, meins… Wir haben die PSP in Kanada ergattert

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Hosentasche zwar abgespeckt worden, bietet aber noch immer genügend Auswahl. Wer darauf keine Lust hat, der fährt eine Serie von Einzelrennen oder tritt im Mehrspielermodus gegen Gleichgesinnte an. Für langfristigen Spielspaß warten eine Vielzahl an unterschiedlichen Modi, 10 Rennstrecken und mehr als 20 Fahrzeuge.

EA Canada ist die Umsetzung auf Sonys Handheld ohne große Hindernisse gelungen: Die Grafik wirkt fast so gut wie auf der PS2, ist schön bunt und pfeilschnell. Sicher, Wagendetails und Effektesind ein wenig abgespeckt worden, doch dem guten Fahrgefühl tut das keinen Abbruch. Positiv überrascht waren wir auch von der exakten Steuerung, die dank Analog-Stick hervorragend das Fahrgefühl vermittelt. Mit anderen Worten: Rennspielfreunde und Tuning-Fans kommen um NFS Underground Rivals nicht herum, zumal das Spiel auch Einsteigern mühelos zugänglich ist.

Wipeout Pure
Developer: Sony Publisher: Sony

Die Wipeout-Saga kehrt zu ihren Ursprüngen zurück: Als Kult-Hit auf der PSOne gefeiert, enttäuschte der PS2-Ableger Wipeout Fusion viele Fans mit unsinnigen Gameplay-Schnörkeln und mäßiger Grafik. Für das PSP-Comeback hat sich Sonys Liverpool-Studio daher auf die Stärken des Originalsbesonnen: Schnelle Rennen und einfache Steuerung, obwohl die Kombination aus beidem recht fordernd ist. Wir jagen mit einer von 5 futuristischen Gleiterklassen durch die Gräben 16 enger Schnörkel-Kurse, springen über weite Klippen oder rasen durch enge Tunnel. Entweder wir fahren gegen die Zeit oder in Einzelrennen oder Tournaments gegen Computergegner, wobei auch auf Straßenmarkierungen zu achten ist. Je nach Symbol werden wir beim überfahren schneller, erhalten einen Energieschild, legen Minen aus oder feuern mit Raketen auf Gegner. Neu: Stadt einer Aufladebucht, die unseren Energievorrat auffüllt, wandeln wir Extras gegen dringend benötigte Power-Schübe um - ansonsten ist aber alles beim alten geblieben.

Wir meinen, das ist auch gut so, denn mit Wipeout Pure schafft die

Serie ein gelungenes Comeback. Mit wirklich pfeilschneller, kunterbunter Grafik, irrem Techno-Sound und einer gelungenen Steuerung scheint das futuristische Rennspiel wie für die PSP gemacht. Zwar erfordert das herausfordernde Gameplay einiges an Übung, man hat jedoch nie das Gefühl einer unfairen Hürde gegenüberzustehen. Anschnallen und los geht's!

Untold Legends: Brotherhood of the Blade
Publisher: Sony Online Entertainment

Ein großes Rollenspiel für die Hosentasche bietet uns Sony Online Entertainment. Die Macher von Everquest und Co. setzen ihre Solo-Spieler Eskapaden nun auch auf der PSP fort und präsentieren mit Untold Legends einen Ableger der Champions-Reihe - auch wenn die Welt des Handheld-RPGs leider nichts mit der Everquest Saga zu tun hat. Im Gegenteil: Mit schnöden Standbildern ist die Spielwelt für ein Rollenspiel relativ einfallslos und die Story wenig fesselnd.

Punkten kann SOE dagegen beim Gameplay, das wieder stark an Champions oder auch Dark Alliance erinnert. Wir erstellen einen individuellen Helden in einer von vier Charakterklassen (Droide, Ritter, Zauberer, Berserker) und schnetzeln uns in guter Hack'n'Slay-Manier durch die Gassen einer Kleinstadt, die von Spinnen heimgesucht wird, retten Unschuldige in einer Taverne und folgen der Bedrohung bis in miefige Dungeons. Feinde hinterlassen nach ihrem Ableben Mana oder Lebensenergie, außerdem gibt es reichlich neue Ausrüstung, Gold und selbstverständlich Erfahrungspunkte, die auf neue

Fähigkeiten verteilt werden wollen - auch wenn sich Untold Legends hier eher als Rollenspiel-light versteht. Mit mehr als 100 Leveln - einige davon zufallsgeneriert - 150 Monstertypen (wenn auch "nur" 50 Charaktermodellen) ist der Langzeitspielspaß gesichert. Das Geschehen wird wie gehabt aus einer drehbaren Draufsicht gezeigt, Figuren und Umgebung sind in einer 3D-Grafik gehalten.

Die ist zwar nicht schön, aber dennoch zweckmäßig: Die Vielzahl an Figuren wirkt allesamt so unspektakulär wie die ähnlich aufgebauten, effektarmen Umgebungen - im Gegenzug erfreuen hohe Bildwiederholraten und eine gelungene Übersicht - zumal die Perspektive gezoomt werden darf. Der besondere Clou ist aber der Mehrspielermodus, der im W-LAN eine kooperative Spinnenjagd mit bis zu vier Spielern erlaubt.Das macht denn auch gleich mehr Spaß als die dröge Einzelspieler-Kampagne allein zu durchleben. Dennoch: Wer Rollenspiele - und speziell die Champions-Reihe - mag, der wird den Kauf nicht bereuen. Zumal er für seine PSP derzeit kaum eine Alternative findet!

Nachschub gesichert
Wem diese Auswahl zu mickrig ist, der braucht sich um die nächste Software-Welle keine Sorgen machen - spätestens zum Europa-Start im September stehen ausreichend Titel in den Regalen.

Einer der Vorreiter ist der kleine US-Publisher Majesco, der einige viel versprechende Titel in Petto hat: Dazu gehören der Shooter Infected, der von den Planet Moon Studios (Giants, Armed & Dangerous) entwickelt wird, einem Bloodrayne-Ableger, der die frühe Geschichte der Vampir-Heldin durchleuchtet, sowie dem Action-Adventure Advent Shadow, das als kleiner Ableger der Advent Rising-

Trilogie ebenfalls auf den Werken von Sci-Fi Autor Orson Scott Card basiert. Auch EA legt weiter nach und verspricht unter anderem Umsetzungen von Die Sims 2 und Harry Potter sowie die Raserei Burnout Legends für Sonys Plattform. Codemasters arbeitet derzeit an einer Umsetzung vom DTM Race Driver 2 und Activision an Tony Hawk's Underground 2. Namco liefert mit Dead to Rights: Reckoning ebenfalls einen PSP-Ableger und Take 2 werkelt neben einer Midnight Club 3-Umsetzung an einem eigenständigen 3D-Teil der Grand Theft Auto-Reihe. Auch wenn sich Atari und Ubisoft derzeit noch bedeckt halten, erwarten wir auch hier zur E3 einige spannende Ankündigungen.

Sinnloses Zubehör
Die PSP wird derzeit nur im Value Pack ausgeliefert, das neben dem Gerät, Netzteil und Akku auch einen Memory-Stick, den Ohrhörer, Trageschlaufe sowie ein Etuit enthält - also alles an Zubehör, was man unmittelbar benötigt. Herstellerwie Mad Catz lassen sich davon aber nicht schrecken: UMD-Hüllen werden ebenso verkauft wie Autoadapter, Taschen und Koffer, Display-Folien oder eine externe Box, die Standartbatterien aufnimmt und damit die PSP speist - meist im Bundle mit Kopfhörer, USB-Kabel oder anderem Schnickschnack, den man eigentlich gerade nicht benötigt. So richtig durchdacht wirkte das Zubehör aber bei genauerer Betrachtung noch nicht.

Was wir uns hingegen wünschen würden, sind ein zweiter Akku sowie eine handliche Tasche, die das Gerät und die wichtigsten Spiele verstaut - klingt simpel, gab es allerdings nirgends. Entweder die Tasche schluckt nur das Gerät oder gleich die ganze PSP-Sammlung in einem überdimensionierten Koffer. Übrigens: Das UMD-Format finden wir für Spiele äußerst praktisch, da die kleinen Discs handlich und zudem relativ gut geschützt sind. Auch die befürchteten Ladezeiten halten sich in der Praxis in angenehmen Grenzen.Fazit
Die PSP ist genau mein Ding: Während mir GBA und DS nie gefielen und der N-Gage schon bald wieder verhökert wurde, fühle ich mich mit Sonys Handheld pudelwohl. Das Gerät sieht schick aus, liegt gut in der Hand, ist technisch auf der Höhe der Zeit und offenbarte im Test keine Schwächen, sondern viele Stärken. Dazu zählen die Multimedia-Fähigkeiten wie MP3- und Videoplayer ebenso wie die Wireless-Funktionalität, die bald den Download von Trailern und Kurzfilmen erlauben soll - nur gegen den Kauf von UMD-Videos weigere ich mich bislang standhaft, vor allem wenn ich die DVD bereits im Schrank habe.

Die PSP schafft es auch erstmals, dass ich als alter Game Gear-Fan mit einem Handheld-Gerät mal wieder richtig gern spiele - denn mein Auge isst mit. Daumen-dicke Pixel wie beim N-Gage oder die 2D-Games des GBA lassen mich in Zeiten von PS2 und Xbox persönlich ebenso kalt, wie die Casual-Games des DS. Mit der PSP bekomme ich

hingegen erwachsene, totschicke Core-Games, die ich dank guter Steuerungsmöglichkeiten nicht nur unterwegs daddeln mag - von daher also eine klare Kaufempfehlung für Sonys neues Handheld! Schade nur, dass ich meine PSP nicht an einen Fernseher anschließen kann…

Pro&Contra

Wertung im Schnellüberblick:

Pro:
+ Grafik auf PS2-Niveau + hochwertiger, großer Bildschirm + satter Sound + Spielt MP3-Musik und MPEG4-Filme + Wireless-LAN fähig + umfangreiches Zubehör im Value Pack

Contra:
- Filme auf UMD relativ teuer - bislang wenig sinnvolles Zubehör - relativ geringe Akkulaufzeit - keine Anschlussmöglichkeit für TV