Der Virtual Boy von Nintendo machte es vor, wie echte 3D-Spiele auszusehen haben. Der Virtual Boy war allerdings noch nicht reif für den damaligen Markt, war relativ teuer in seiner Anschaffung und die Gesundheitshinweise irritierten viele Käufer. Daher setzte Nintendo nur knapp 770.000 Einheiten in Amerika und Japan ab. Schon für das NES hatte Nintendo 3D-Brillen entwickelt.

PSP - Hardware-Aufsatz ermöglicht 3D-Spiele

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Der V-Screen erinnert an die Lupe der ersten Game Boy-Generation.
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Videospiele in 3D versuchten allerdings auch andere Entwickler zu ermöglichen. Sogar Grafikkarten-Hersteller Nvidia hatte in den 90er Jahren 3D-Brillen auf den Markt gebracht und veröffentlichte in diesem Jahr eine weitere Generation dieser Brillen. Einen neuen Weg aber geht die Firma RealView Innovations, die für die PSP einen Hardware-Aufsatz ankündigte, der die Spiele plastisch hervorheben soll.

V-Screen heißt der Hardware-Aufsatz und benötigt weder zusätzliche Software noch einen bestimmten Anschluss. V-Screen wird einfach auf die PSP gesteckt, um Spiele in räumlichen Dimensionen darzustellen. Dabei verlässt sich der V-Screen nur auf optische Komponenten, die auf unkonventionelle Art und Weise genutzt werden. So erklärt es zumindest der Hersteller. V-screen soll im Winter 2009 erscheinen. Ein Preis wurde noch nicht genannt.