Sony will zumindest die 'Day One'-Patches für die eigenen Spiele von der Größe her reduzieren, wie SCEE CEO Jim Ryan in einem Interview mit GameCentral andeutete.

PS4 - Sony will Größe von 'Day One'-Patches minimieren

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Wie er dabei erklärte, würden Patches eine vertretbare Rolle spielen, wenn es um Bugs gehe, die in der letzten Minute gefunden wurden. Auf der anderen Seite stimmt er aber auch zu, dass man zu sehr in diese Richtung abgedriftet sei, weshalb man die 'Day One'-Patches bei den eigenen Spielen verkleinern wolle.

Was die Spiele von Drittherstellern betrifft, so könne er diesen Schritt nicht auch für diese Titel versprechen. Denn als Publisher und Plattformhersteller habe man nicht die Verantwortung, als eine Art "Kindermädchen" zu agieren. Und er glaube auch nicht, dass die anderen Firmen das gerne haben wollen. Wenn laut Ryan also ein Publisher weiterhin auf große 'Day One'-Patches setzen möchte, dann müsse er auch mit den Konsequenzen leben.

Darüber hinaus glaube er, dass die Spieler lieber eine bestimmte Zeit auf den Download eines Updates, statt Monate auf ein Spiel zu warten. Denn um die Sache mit den 'Day One'-Patches in den Griff zu bekommen, sind Verschiebungen sicherlich unausweichlich.

'Day One'-Patches sind zwar nicht neu, werden aber seit der aktuellen Konsolen-Generation zunehmen kritisiert. Denn vor allem die Größe wächst teilweise enorm: bei Grand Theft Auto 5 mussten sich die Spieler 1,14 GB herunterladen, bei Evolve 3 GB und bei der Halo: The Master Chief Collection sogar satte 15 GB.

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