Sony hat eine Strafe in Millionenhöhe aufgebrummt bekommen. Diese Strafe kommt von der italienischen Wettbewerbsbehörde. Sie werfen dem Unternehmen vor, seit dem Erscheinen der PS4, Käufer mit dem PS Plus-Service zu täuschen.

PS Plus soll laut den Behörden PS4-Käufer täuschen.

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Genauer gesagt, soll Sony es bislang versäumt haben, den PS Plus-Service genau auf der Verpackung der PS4 zu erklären. So wird dieser kostenpflichte Abo-Dienst gebraucht, um online spielen zu können. User, die nichtsahnend eine Konsole mit einem Online-Game-Bundle kaufen, sollen so getäuscht werden. Die Behörde wirft Sony vor, dass diese Praktik bereits seit November 2013 angewandt wird und hat den Strafbetrag dementsprechend mit zwei Millionen Euro ziemlich hoch angesetzt.

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Sony muss jetzt reagieren

Sony soll in Zukunft transparenter mit den Kunden umgehen.

Sony bleiben jetzt 30 Tage Zeit, um die Strafe zu bezahlen. Sollte der Betrag bis dahin nicht gezahlt werden, werden zusätzliche Gebühren fällig. Zudem hat Sony drei Monate Zeit, die PS4-Verpackungen (zumindest in Italien) mit entsprechenden Erklärungen und Kennzeichnungen zu PS Plus zu erweitern.