Die negativen Reaktionen, die Microsoft mit der Xbox One in den letzten Wochen hervorrief, wirkten sich auf die Entscheidungen von Sony bezüglich der PlayStation 4 aus.

PS4 - Sony: Negative Reaktionen zur Xbox One halfen bei Entscheidungen für PlayStation 4

alle Bilderstrecken
Weitere Bilder zuPS4
Wischen für nächstes Bild, klicken um Infotext ein- / auszublendenBild 1/2Bild 57/581/58
Sony nutzte die negativen Reaktionen auf die Xbox One zu seinem Vorteil aus, wie nicht zuletzt die E3-Pressekonferenz zeigte.
mehr Bildersteckenalle Bilderstrecken

Bekanntlich trat Microsoft von einem Fettnäpfchen ins nächste, vor allem aus Marketing-Sicht her. So drückte sich das Unternehmen nie deutlich genug aus, redete häufig um den heißen Brei herum - und mit Gebrauchtspiele-DRM und Co. sorgte man für zahlreiche verärgerte Spieler.

Und genau das nutzte man laut Sonys Shuhei Yoshida aus. Über Twitter gab es eine Menge Leute, die ihm ihre Meinung noch vor der E3 zu dem Ganzen mitteilten - gemeint sein dürfte sicherlich vor allem die #PS4NoDRM-Kampagne, zu der über NeoGAF aufgerufen wurde und der tatsächlich zahlreiche Unterstützer folgten.

Yoshida zufolge basiere die eigene Hardware-Strategie zwar nicht auf derartige Kundenreaktionen, sie seien jedoch eine sehr nützliche Quelle gewesen, als man darüber nachdachte, wie man diese Strategie vermitteln sollte.

Sonys Hiroshi Kawano fügte noch hinzu: "Für das System erstellten wir eine Liste mit Dingen, die die Spieler von uns erwarten, und diskutierten schließlich über jeden Punkt."

Letztendlich sei das Feedback der Spieler ein sehr wichtiger Bestandteil gewesen. Hätte es die negativen Reaktionen zur Xbox One nicht gegeben, würde die Strategie von Sony heute wohl etwas anders aussehen.