Da Sony nicht unbedingt immer die besten Ideen in Sachen Controller-Design hat, holten sich die Japaner Ideen für den DualShock 4 bei den Entwicklern. Das verriet Steven ter Heide, der bei Guerrilla Games als Game Director arbeitet.

PS4 - Sony holte sich Controller-Ideen von Entwicklern

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Sieht auf den ersten Blick wie ein Raumschiff aus einer anderen Welt aus, ist aber der DualShock 4 der PlayStation 4 mit brandneuen Fuktionen.
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Der Killzone-Entwickler wollte vor allem einen Controller haben, der bestens für Ego-Shooter geeignet ist. Also steuerte Guerrilla beispielsweise die verbesserten Analog-Sticks bei, die nicht nur präziser als beim DualShock 3 arbeiten, sondern auch erstmals Vertiefungen aufweisen, wodurch der Daumen stabiler aufliegt und nicht mehr so schnell abrutschen kann.

Aber nicht nur verbesserte Anaolog-Sticks wollte der Entwickler, auch die Idee mit dem Kopfhöreranschluss legte man Sony nahe. Die Evolution Studios, die für die PlayStation 2 die WRC- und für die PlayStation 3 die MotorStorm-Reihe entwickelten, wollten eher einen Controller für Rennspiele. Vor allem die Bewegungssteuerung stand bei ihnen ganz oben auf der Liste.

Aber auch Naughty Dog, Sony Santa Monica und zahlreiche andere Studios steuerten Ideen und Vorschläge bei, um den Controller zu verbessern. So ist der DualShock 4 also ein Ergebnis von Einflüssen verschiedener Studios, die wiederum auf verschiedene Genres spezialisiert sind. Eine wichtige Veränderung sind auch die L2- und R2-Trigger, die vom Drückgefühl her deutlich angenehmer wirken bzw. einen größeren Spielraum besitzen sollen. Gerade für Rennspiele ist das ein großer Vorteil.