Sony CEAs Senior Vice President Guy Longworth machte deutlich, dass Spieler ihre Software nach wie vor auf Datenträger haben wollen, statt die Titel online herunterzuladen.

PS4 - Sony: Der Großteil der Spieler will weiterhin Datenträger

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Spiele-Downloads werden immer mehr in Anspruch genommen - trotz der Kritik, dass der Preis im Vergleich zur Retail-Variante meist identisch ist.
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Das steht im starken Kontrast mit zahlreichen anderen Aussagen aus der Branche sowie dem Trend, immer mehr in Richtung "digital" zu gehen. Vor allem die Next-Gen-Konsolen setzen verstärkt auf derartige Inhalte.

Laut Longworth würde das digitale Geschäft von Sony sehr schnell wachsen und man habe auch starke Partnerschaften mit den Retail-Partnern bzw. Händlern. Man wolle den Spielern eine Auswahl geben und sie selbst entscheiden lassen, für welche Art sie sich entscheiden - also ob Downloads oder Datenträger. Sony wird bei der PlayStation 4 nämlich jedes Spiel, welches auf Datenträger in den Handel kommen wird, ebenso zum Download anbieten.

"Es ist klar, dass die meisten Spieler lieber zu GameStop oder Best Buy gehen, sie wollen [die Spiele] im Moment nicht online kaufen. Wie sich das in Zukunft ändern könnte, ist schwer zu sagen. Die Leute dürften sehr überrascht sein, doch ich glaube, dass Spiele auf Datenträgern noch länger existieren werden, als sie denken", so Longworth.

Nicht nur auf dem PC oder den kommenden Konsolen wird immer stärker auf Downloads gesetzt, auch Nintendo egeht diesen Schritt seit einiger Zeit. Aktuelle Spiele, zumeist First-Party-Titel, lassen sich für Wii U und 3DS herunterladen. Und die Zahlen geben Nintendo Recht - 11 Prozent der Gesamtverkäufe machen die Downloads auf den Nintendo-Plattformen inzwischen aus.