Die PlayStation 4 ist also offiziell und wird zu Weihnachten 2013 erscheinen. Eine der wichtigsten Neuerungen ist sicherlich der Controller, der eine komplett neue Haptik besitzt, aber dennoch optisch an den Dual Shock erinnert. Die Griffe sind nun dicker, erinnern auch etwas von der Seite her an den 360-Controller. Ebenso wurden die Trigger- und die Analogsticks überarbeitet, während sich an der Unterseite jetzt ein Kopfhörereingang sowie ein kleiner Lautsprecher befinden.

An der Front sitzt ein Touchpad, die klassischen Start- und Select-Buttons fallen weg. Stattdessen sind links und rechts jeweils der Share- und Options-Button zu sehen. Apropos Share-Button: dieser soll künftig eine wichtige Rolle einnehmen, um Videos und Screenshots aufzunehmen sowie mit Freunden zu teilen.

An der Oberseite befindet sich eine leuchtende Oberfläche, die der integrierten Kamera der PS4 als Orientierungspunkt dient. Die Oberfläche wird jedem Spieler eine andere Farbe zuweisen und somit gleichzeitig auch die roten LEDs ersetzen, die die Spielerposition anzeigen.

Durch eine Stereo-Kamera kann die Konsole sogar die Position des Controllers in 3-D verfolgen. Und der Power-Button versetzt sie bei Bedarf in einen Sleep-Modus, so dass das Spiel dort pausiert wird und man später an der gleichen Stelle ohne (größere) Ladezeiten weiterspielen kann.

PlayStation 4: Alle Infos zu Hardware, Controller und mehr - Offizielle Bilder zum neuen Controller

Klicken, um Bilderstrecke zu starten (8 Bilder)

PlayStation 4: Alle Infos zu Hardware, Controller und mehr - Offizielle Bilder zum neuen Controller

alle Bilderstrecken
Wischen für nächstes Bild, klicken um Infotext ein- / auszublendenBild 1/9Bild 49/571/57
mehr Bildersteckenalle Bilderstrecken

Technik

Im Inneren der Konsole werkelt eine "Supercharged X86 CPU", die eine Gesamtleistung von 2 Teraflops ermöglichen soll. Zum Einsatz kommen zudem 8 GByte RAM mit GDDR5-Speicher, der äußerst flott, dafür im Moment aber auch ziemlich teuer ist. Das könnte sich am Ende negativ anfangs auf den Preis auswirken. Darüber hinaus verfügt die PS4 über einen Chip, der eigens für Downloads und Uploads gedacht ist. Hier kann man Spiele oder auch Updates direkt im Hintergrund laden und währenddessen die jeweiligen Titel spielen. Die Grafik basiert auf einer AMD Radeon.

Update: Datenblatt hinzugefügt.

PlayStation 4: Alle Infos zu Hardware, Controller und mehr - So läutet Sony die nächste Konsolengeneration ein

alle Bilderstrecken
Weitere Bilder zuPS4
Wischen für nächstes Bild, klicken um Infotext ein- / auszublendenBild 1/2Bild 57/581/58
mehr Bildersteckenalle Bilderstrecken

Streaming

Doch was ist mit dem Laufwerk? Tatsächlich hat Sony ein optisches Laufwerk mit keinem einzigen Wort erwähnt, sondern stattdessen von neuen Distributionswegen gesprochen. Jedenfalls soll Streaming definitiv eine Rolle spielen und mit dem von Sony im letzten Jahr aufgekauften Streaming-Dienst Gaikai realisiert werden.

Update: inzwischen wurde das offizielle Datenblatt veröffentlicht, laut dem es ein Blu-ray-Laufwerk mit 6-facher Geschwindigkeit besitzt.

Eine Möglichkeit ist zum Beispiel das direkte Streamen von Spielen, ohne sie herunterladen zu müssen. Man kauft es, streamt es, und fertig. Alternativ funktioniert natürlich auch die bereits angesprochene Methode, die Spiele herunterzuladen und währenddessen diese zu spielen. Zeil ist es, sämtliche Spiele von der PlayStation 1 bis hin zur PlayStation 4 streamen zu können. Das erforderliche Netzwerk dazu wird im Moment noch aufgebaut.

Wer möchte, kann seine Freunde über die Neuanschaffung eines Spieles informieren und ihre Meinung dazu einholen sowie diese direkt live mitschauen lassen, wenn man seine neueste Errungenschaft spielt. Währenddessen können sie Kommentare abgeben, die beim Spieler auf dem Bildschirm erscheinen. Natürlich lässt sich mit Apps für Smartphone und Tablet auch unterwegs mit Freunden in Verbindung bleiben. Auch cool: man wird Spiele via Stream antesten können, bevor man sie kauft. Ob die klassischen Demos dann wegfallen werden, ist unklar.

Remote Play

Wie zu erwarten, versucht es Sony Nintendo in ewta gleich zu tun. Denn mit Remote Play ist es möglich, angefangene Spiele auf der PlayStation 4 später auch auf der Vita weiterzuspielen. Das funktioniert so: die PS4 wird zum Server und streamt die jeweiligen Spiele auf die Vita, so dass man diese als Bildschirm nutzen kann. Wenn der TV also besetzt wird, schnappt man sich einfach seinen Handheld. Und das Ganze soll äußerst flink sein, mit nur einem Button würde der Stream bereits stehen.

Da kommt noch mehr

Sony bleibt uns bislang noch den Preis sowie das Konsolendesign schuldig. Auf der E3 2013 im Juni dürften dann aber auch diese Dinge geklärt werden. Gerade im Hinblick auf die gesamtem "Vernetzungs-Features" bleibt ebenso offen, ob eine dauerhafte Onlineverbindung Pflicht ist, wie erst kürzlich in der Gerüchteküche zu lesen war.

Weitere Infos zur PlayStation 4 dürften in den kommenden Tagen auftauchen. Wir halten euch natürlich auf dem Laufenden.

Die Spiele

Mehr zu den Spielen und Co. erfahrt ihr in unserem Live-Ticker.

Deine Meinung zur PS4-Ankündigung?

  • 31%Klingt gut, aber da geht noch was
  • 27%Naja, hätte mehr erwartet
  • 23%Großartig! Muss ich haben
  • 19%Peinlich, Sony, schämt euch!
Es haben bisher 799 Leser ihre Stimme abgegeben.Weitere Umfragen