Mit einer neuen Technik soll es möglich sein, Raubkopien anhand ihrer Ladezeiten erkennen zu können. Ein solches Patent reichte Sony bereits vor rund zwei Jahren ein, wurde jedoch erst jetzt veröffentlicht.

PS4 - Patent: Mit Ladezeiten Raubkopien erkennen

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Ob das System bei der PlayStation 4 zum Einsatz kommt, wird sich zeigen.
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Das muss natürlich nichts bedeuten, doch angesichts der kürzlichen Enthüllung der PlayStation 4 könnte das für sich sprechen. Jedenfalls verfüge jedes Spiel über seine eigene Ladezeit. Sollte ein kopiertes Spiel eingelegt werden, was durch Blu-ray-Brenner schließlich kein Problem mehr darstellt, sehen die Ladezeiten ganz anders als beim Original aus.

Anschließend vergleicht das System den Ladevorgang mit dem Original und verweigert bei einem bestimmten Unterschied den Dienst, was wohl bedeuten könnte, dass die Ladezeiten und Abweichungen auf der Spieledisk bzw. in den Dateien zu finden sind. Offenbar soll es auch eine Sicherheitsvorkehrung geben, wenn es zu fehlerhaften Ladevorgängen bei einem Original kommen sollte, so dass es nicht gleich als Raubkopie eingestuft wird. Kratzer und Verschmutzungen könnten das bekanntlich beeinträchtigen.

Es ist davon auszugehen, dass Sony die PlayStation 4 ohnehin in mehreren Wegen schützen wird, nachdem die PlayStation 3 geknackt wurde und inzwischen kopierte Spiele zulässt. Gut möglich, dass eine Manipulation von bestimmten Daten auf dem kopierten Datenträger diesen Schutz umgehen könnten.