Kotaku bekam Informationen zur PlayStation 4 zugespielt, die angeblich aus offiziellen Sony-Dokumenten mit einem Umfang von über 90 PDFs stammen sollen. Die Details erhielten sie von dem User SuperDae, der im letzten Jahr versuchte, Dev-Konsolen der neuen Xbox zu verkaufen.

PS4 - Gerücht: Offizielle Dokumente enthüllen Hardware, neuen Controller und Accounts

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Zwar bietet das Dev-Kit 8 GB RAM, doch Dev-Kits verfügen in der Regel ohnehin über mehr davon als die finale Version für Kunden. Daher kommt das Gerücht mit 6 GB RAM dem schon ganz nahe.
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Natürlich sollte das als Gerücht abgestempelt werden, solange Sony die PS4 offiziell noch nicht ankündigte.

Unter anderem werden die technischen Daten gelistet, wobei diese den Dev-Kits zugehörig sind und man demnach noch nicht von den finalen Specs reden kann. Für die finale Version darf man natürlich von einer größeren Festplatte ausgehen (oder zumindest mehrere HDD-Größen), während die beiden Ethernet-Anschlüsse für Entwickler gedacht sind. Zudem verfügen Dev-Kits in der Regel über mehr Arbeitsspeicher, so dass man am Ende eher von 6 GB ausgehen darf.

Das Dev-Kit-Modell aus dem Januar soll folgende Daten besitzen:

- Arbeitsspeicher: 8GB
- Grafikspeicher: 2.2 GB
- CPU: 4x Dual-Core AMD64 "Bulldozer" (8x Kerne)
- GPU: AMD R10xx
- Ports: 4x USB 3.0, 2x Ethernet
- Laufwerk: Blu-Ray
- HDD: 160GB
- Audio Output: HDMI & Optical, 2.0, 5.1 & 7.1 channels

Auch ist in diesen Dokumenten die Rede von einem brandneuen Controller, nachdem bereits Gerüchte vor wenigen Wochen auftauchten, wonach Sony an einem neuen Gamepad mit Touchscreen und Co. werkelt. Intern soll der neue Controller Orbis Development Tool betitelt werden und die typischen vier PS-Buttons sowie zwei Analogsticks auf der Frontseite und Trigger an der Oberseite besitzen - neben den Touchmöglichkeiten, wobei das gesamte Gamepad offenbar zusätzlich als ein weiterer "Button" dienen kann.

Aber auch ein sogenannter Share-Button soll sich an dem Controller befinden, zu dem keine weiteren Infos vorliegen. Möglich wären hier Social-Network-Features. Ansonsten sollen die Entwickler weiterhin mit dem bekannten PS3-Controller sowie PlayStation Move arbeiten.

Auch behandeln die Dokumente Accounts. Sony wolle die User zum Umdenken bezüglich der Spieleraccounts anregen. Bislang ist es so, dass wenn man sich einloggt, man als ein User eingeloggt ist. Mit Orbis bzw. der PlayStation 4 soll sich das aber ändern, beschrieben wird das als "multi-user simultaneous logins".

Das bedeutet also, dass sich auf der PlayStation 4 mehrere User zur gleichen Zeit und auf dem gleichen System einloggen können. Erreicht wird das mit den Controllern, die mit den jeweiligen Accounts verbunden sind, allerdings sollen die Accounts nicht auf einen bestimmten oder einen eigenen Controller beschränkt werden.

Interessant ist das Feature unter anderem bei den Achievements. Wenn eine Gruppe aus vier Spielern also beispielsweise gegen einen Boss kämpft und gewinnt, erhält jeder der vier Spieler das entsprechende Achievement. Das Feature soll definitiv lokal auf der PS4 angeboten werden, unklar bleibe bislang aber noch, ob man die Accounts auch via PlayStation Network oder Cloud importieren bzw. aktualisieren kann.