John Smedley ist der ehemalige Chef von Sony Online Entertainment, das mittlerweile von Sony verkauft wurde und den Namen Daybreak Games trägt. Als ehemaliger Mitarbeiter hat er sich nun zu der Crossplay-Kontroverse rund um Fortnite zu Wort gemeldet und angeblich Insider-Wissen

Fortnite landet auf der Switch. Doch es gibt Probleme mit PS4-Accounts.

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Denn viele Spieler stellen sich die Frage, warum Sony keine Crossplay-Interaktionen zwischen PS4 und anderen Konsolen erlaubt. Laut Smedley soll dies ein ganz simpler Grund sein. "Als ich bei Sony war, haben sie intern gesagt, dass Geld der Grund dafür ist", verriet er auf Twitter. "Sie mögen es nicht, wenn jemand etwas auf der Xbox kauft und es dann auf der Playstation nutzen kann. Ganz einfach. Ein dummer Grund, aber so ist es nun mal." Er ist sich jedoch sicher, dass Sony diese Meinung ändern wird, wenn genug Druck auf sie ausgeübt wird.

Das Rätselraten geht weiter

Smedley trat 2015 als Präsident von SOE/Daybreak Games zurück, nachdem er einem minderjährigen Mitglied der Hacker-Gruppe "Lizard Squad" auf Twitter gedroht hatte. Die Gruppe hatte mit einer Bombendrohung dafür gesorgt, dass ein Flugzeug mit Smedley an Bord frühzeitig landen musste. Mittlerweile arbeitet der Branchen-Veteran bei den Amazon Game Studios in San Diego. Wie viel böses Blut im Nachhinein zwischen ihm und Sony bleibt, lässt sich nur schwer sagen. Bislang hat sich die Firma noch nicht zu den Aussagen von Smedley geäußert.