Die PlayStation 4 könnte doch mit einer Gebrauchtspiel-Sperre daherkommen, nachdem Sonys Shuhei Yoshida in der vergangenen Woche meinte, dass man Gebrauchtspiele spielen kann. Allerdings war seine Reaktion zu diesem Zeitpunkt bereits ein wenig seltsam, da er sich erst mit seinem PR-Berater absprechen musste, wie man das am besten formulieren sollte.

PS4 - Doch mit Gebrauchtspiel-Sperre?

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Die Publisher können offenbar selbst entscheiden, ob Gebrauchtspiele blockiert werden.
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Anschließend sagte er bloß, frei zitiert: "Ja, man kann Gebrauchtspiele spielen." Gegenüber GameSpot sprach er nun ebenfalls das Thema an und dementierte eine Gebrauchtspiel-Sperre gar nicht erst.

"Wenn man ein Datenträger-basiertes Spiel für die PlayStation 4 kauft, sollte es auf jeder Hardware funktionieren. Das ist alles, was ich sage", so Yoshida. Auf die Frage, ob es Aktivierungscodes für Gebrauchtspiele geben wird, antwortete er: "Es ist die Entscheidung der Publisher. Wir sprechen nicht darüber. Sorry."

Baut Sony also ein System ein, mit dem die Publisher selbst bestimmen können, ob Gebrauchtspiele funktionieren? Es ist denkbar, dass ein ähnliches Prinzip wie der unter einigen Publishern allseits beliebte Online-Pass zum Einsatz kommen könnte - dann aber eben nicht nur auf die Online-Features beschränkt, sondern auf das gesamte Spiel.

Tatsächlich meldete Sony im vergangenen Jahr ein Patent für eine Gebrauchtspiel-Sperre an, die mittels einer Art NFC-Chip erreicht wird. Dadurch wird das jeweilige Spiel an die Konsole gebunden.