Bereits in der letzten Woche bestätigte Sony die Möglichkeit, mit der PlayStation 4 Filme in 4K-Auflösung anschauen zu können - zumindest in der Theorie. Auch Phil Molyneux, Präsident und COO von Sony Electronics, bestätigte das Ganze nochmals mehr oder weniger.

Der Haken ist allerdings die Größe der jeweiligen Filme, selbst auf Blu-rays würden diese nicht passen. Laut Molyneux spreche man hier im Durchschnitt von 100 GB oder mehr pro Film. Das ist natürlich eine ganze Menge und würde derzeit, wenn überhaupt, nur mit einem Download-Service realisierbar sein.

Und hier müsse man mehrere Variablen prüfen, beispielsweise wie schnell die Breitbandverbindung der Kunden ist. So oder so dürfte das bedeuten, dass die Filmfans ihre Streifen vorher über Nacht herunterladen müssten, wenn sie einen 4K-Videoabend einlegen wollen. An Streaming ist im Moment ohnehin nicht zu denken.

An den Start soll Sonys 4K Film-Dienst voraussichtlich im Sommer dieses Jahres gehen. Der erhoffte große Erfolg dürfte anfangs vermutlich aber ausbleiben, während bislang noch nicht einmal (offiziell) TV-Geräte mit einer nativen Auflösung von 4K erhältlich sind. Spiele in 4K sollen auf der PlayStation 4 übrigens nicht möglich sein.