Sony will sich lieber exklusive Spielinhalte sichern, als ganze Titel exklusiv nur der eigenen Plattform verfügbar zu machen. Dadurch würde man nicht die allgemeinen Umsatzzahlen von Third-Party-Publishern beeinträchtigen.

Es muss nicht gleich das ganze Spiel exklusiv werden

„Ein gutes Beispiel ist Batman: Arkham Asylum, in dem man nur auf der PlayStation 3 als Joker spielen konnte“, erklärt Scott McCarthy, dem PlayStation Software Senior Brand Manager. „Wenn man sich einen Titel exklusiv sichert, schränkt man seine Promotion-Power ein und das wollen wir nicht.“

„Wir wollen, dass Spiele so groß wie möglich sind – das ist gut für die Industrie. Allerdings wollen wir sicherstellen, dass sie auf dem bestmöglichen System gespielt werden, also nehmen wir gerne Teile des Spiels und machen sie exklusiv für die PlayStation.“

Neben dem erwähnten Batman: Arkham Asylum war einer der zuletzt größeren Inhalte der exklusive DLC „Die Kopernikus Verschwörung“ für Assassin's Creed: Brotherhood von Ubisoft.

Microsoft hat sich bekanntermaßen mit Activision zusammengeschlossen, um alle zukünftigen Call-of-Duty-DLCs zuerst auf die Xbox 360 zu bringen. Auch die zeitliche Exklusivität der beiden GTA4-Addons ist ein prominentes Beispiel.