Ein PlayStation 3-Nutzer verklagt Sony Computer Entertainment America für die Entfernung des „Anderes Betriebssystem installieren“ (Other OS) Features.

PS3 - Sony wird aufgrund der Linux-Deaktivierung verklagt

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Wer die Firmware nicht installiert, kommt nicht mehr ins PSN
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Mit der Veröffentlichung von Firmware 3.21, müssen sich Besitzer der alten PlayStation 3 entscheiden, ob sie die Möglichkeit Linux zu installieren behalten wollen, aber sich dafür nicht mehr ins PlayStation Network einloggen können. Außerdem könnten zukünftige BluRay Filme oder Spiele eine höhere Firmware fordern.

Anthony Ventura aus Kalifornien verlangt in seiner Sammelklage, die im Namen aller Personen die eine PS3 zwischen dem 17.November 2006 und 27. März 2010 erworben und nicht mehr verkauft haben, unter anderem Schadensersatz und einen Unterlassungsanspruch. Zwar wurde keine genaue Summe festgelegt, sie würde aber 5 Millionen Dollar überschreiten.

Dabei geht es vorrangig um die „vorsätzliche Deaktivierung einer wertvollen Funktionalität, die ursprünglich als verfügbar beworben wurde.“ Laut Sony sei das Feature aus Sicherheitsgründen entfernt worden, in der Klage geht man allerdings davon aus, dass es hierbei um das Verhindern von Piraterie ging.

PlayStation 3 Nutzer hatten keine Möglichkeit über die Geschäftsbedingungen zu verhandeln, die ihnen erst nach dem Kauf zugänglich wurden. Darunter auch die Möglichkeit von Sony, Funktionen nach Belieben zu entfernen.

Jetzt ist natürlich die Frage, ob der Mann damit Erfolg haben wird. Wir halten euch natürlich auf dem Laufenden.