Die Spieler freuen sich bei der PlayStation 3 unter anderem über kostenlose Demos oder aber auch Map-Packs und müssen nichts für den Online-Service bezahlen. Für die Publisher ist solch ein Angebot allerdings seit dem 1. Oktober 2008 mit hohen Kosten verbunden, denn Sony verlangt plötzlich 16 US-Cent für jeden angefallenen Gigabyte an Traffic.


Das klingt im ersten Augenblick nicht gerade viel, doch nimmt man sich eine 1GB große Demo zur Brust, die in den ersten 60 Tagen eine Millionen mal heruntergeladen wurde, bleiben die Publisher auf satten 160.000 US-Dollar sitzen. Ein anonymer Publisher steht dem Ganzen äußerst kritisch gegenüber und denkt künftig stark über die Verbreitung der Downloadinhalte nach.

Immerhin sei es laut dem anonymen Publisher so, dass man über das Internet und Xbox Live im Gegensatz zu Sonys PSN nichts für die Verbreitung von Inhalten bezahlt: "Es ist ein neuer Faktor, den wir ins Budget einkalkulieren müssen. Das ist nicht cool. Es ist beschissen."

MTV Multiplayer spekuliert, dass dies ein finanzieller Ausgleich zu dem kostenlosen Online-Service für die Spieler sein könnte. Sony nimmt sich das Geld von den Publishern, während bei Xbox Live die Spieler für den Service aufkommen müssen. Da die Publisher allerdings umplanen müssen, könnten PS3-Besitzer bald mit mehreren Nachteilen rechnen.