Die PlayStation 3 ist nun auch in Brasilen erhältlich, schreckt die potentiellen Käufer aber wegen des hohen Preises größtenteils ab. Während die PS3 hierzulande bei der Markteinführung happige 599 Euro kostete, müssen die Brasilianer noch tiefer in die Tasche greifen. Satte 880 Euro (1130 US-Dollar bzw. 1,999 Brazil Reais) kostet dort Sonys Heimkonsole.

Bereits die PlayStation 2, die in Brasilien erst im letzten Jahr auf den Markt kam, kostet(e) dort 360 Euro. Schuld daran ist aber nicht Sony, sondern der Import. Sobald in Brasilien ein Produkt importiert wird, kommen die staatlichen Import-Zuschläge drauf, die stolze 60 Prozent des Gesamtpreises (inklusive Transportkosten, etc.) betragen. Anschließend werden noch Steuern von dem jeweiligen Staat verlangt, obwohl die Regierung bereits Steuern einheimste.

Laut dem brasilianischen Divisionsmanager Anderson Gracias von Sony hätte es aber noch weitaus teurer werden können. Ursprünglich hätte die PS3 2.499 Real kosten sollen, was umgerechnet in etwa 1098 Euro sind. Damit Sony aber mit Microsoft konkurrieren kann, ging Sony mit dem Preis etwas herunter. Die XBox 360 kostet in Brasilien zwischen 440 Euro und 700 Euro.

Brasilien darf natürlich auch online mitspielen. Das PlayStation Network wird in drei Schritten aufgebaut. 2011 wird es eine portugiesische Übersetzung geben, danach werden entsprechenden Inhalte erscheinen und zum Schluss versucht Sony das PSN mit verschiedenen Diensten in Brasilien zusammenarbeiten zu lassen.