Der Hacker George "Geohot" Hotz, der sich erst kürzlich mit Sony nach einem Verfahren außergerichtlich einigte, kommentierte nun den Vorfall mit dem PlayStation Network.

PS3 - PlayStation Network: Hacker GeoHot äußert sich zum PSN-Hack

alle Bilderstrecken
Weitere Bilder zuPS3
Wischen für nächstes Bild, klicken um Infotext ein- / auszublendenBild 1/2Bild 202/2031/203
GeoHot verurteilt den PSN-Angriff
mehr Bildersteckenalle Bilderstrecken

Demnach fühle er mit den betroffenen Usern, deren Daten gestohlen wurde. Mitleid hätte er mit Sony jedoch nicht, wobei man die Schuld nicht auf die Sony-Mitarbeiter schieben, sondern man das Problem bei der Chefetage suchen sollte.

Die hätten schließlich den Hackern den Krieg erkärt und darüber gelacht, dass sie nicht in die "Festung Sony" eindringen könnten. Zudem hätte Sony wegen der Piraterie geheult und mehr Rechtsanwälte engagiert, als sie wirklich benötigten. Sony hätte laut GeoHot mehr in gute Sicherheits-Fachkräfte investieren sollen.

GeoHot verurteilt jedoch den PSN-Hack und schreibt in seinem Blog, dass der oder die Hacker die Szene völlig ins falsche Licht rücken. Homebrew zum Laufen zu bringen und die Systeme nach Sicherheitslücken zu durchsuchen sei cool. Sich aber in Server zu hacken und Daten zu stehlen, sei absolut nicht cool.

GeoHot richtet sich noch direkt an den Hacker des PlayStation Networks: "Du bist sehr talentiert und wirst in Zukunft eine Menge Geld bekommen (oder du wanderst ins Gefägnis und gehst pleite). Sei kein Idiot und verkaufe nicht die Daten der Leute."