Sony hat eine neue Revision der PlayStation 3 Slim in den Handel gebracht, welche mit einer 40-Nanometer-Version des RSX Chip ausgestattet ist und dadurch noch sparsamer wird.

PlayStation 3 - Neues Slim-Modell noch sparsamer

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Das neue Mainboard von Modell CECH-2100A
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Mit der Slim-Version hat Sony der PS3 nicht nur ein neues Aussehen verpasst, sondern konnte auch selbst Kosten sparen, unter anderem durch den Cell Prozessor, der von einem 65nm Herstellungsverfahren auf 45nm gesenkt wurde.

Die neue Revision mit der Modellnumer CECH-2100A besitzt jetzt einen Grafikchip (RSX) im 40nm-Verfahren, wodurch die PlayStation 3 noch etwas sparsamer und das sowieso schon niedrigere Risiko einer möglichen Überhitzung (Yellow Light of Death), weiter verringert wird.

Mit dem überarbeiteten RSX Chip kommen aber auch weitere kleinere Änderungen im Inneren der PS3 zum Vorschein. So wurde der Kühlkörper etwas vereinfacht und auch Bauteile sind jetzt leichter wie etwa das Netzteil (30g weniger) und der Lüfter (137g weniger). Anstatt auf vier 64MB XDR RAM Chips zu setzen, wurden nun außerdem zwei 128MB Chips verbaut.

Vergleiche im Stromverbrauch zeigen, dass die neue Revision noch einmal rund 15% sparsamer ist als zuvor. Lag die Stromaufnahme während einer Spielszene aus FF XIII zuvor noch bei 96 bis 107 Watt, sind es jetzt nur noch 78 bis 83 Watt. Auch im XMB Menü und während der Wiedergabe einer BluRay sind die Werte gesunken.

Zwar ist nicht klar wann diese Revision auch außerhalb Japans in den Handel kommt, aber Sony dürfte sich dadurch weiter Kosten in der Produktion sparen. Denn selbst bei der PS3 Slim liegt der Verkaufspreis noch unter den Produktionskosten, wodurch Sony im Blick auf die Hardware allein, mit jedem Verkauf etwas Verlust macht.