Am ersten September veröffentlichte Sony im Rahmen des PS3 Slim-Launches die neue Firmware mit der Nummer 3.0. Nur wenige Tage später häuften sich in den verschiedensten Foren Spielerberichte, die über Probleme und Abstürze mit der Konsole handelten. Kurz danach stellte Sony ein Update für die Firmware bereit, das sie auf die Version 3.01 brachte. Doch geändert haben soll sich an den Problemen nichts. Im Gegenteil: Angeblich seien die Probleme sogar noch schlimmer geworden.

PS3 - Firmware 3.0: Sammelklage gegen Sony

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Die Firmware 3.0 sorgt seit Release für verärgerte Kunden - weltweit.
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Daher haben sich zumindest in den USA einige Kunden zusammengetan und eine Sammelklage in einem Gericht in San Francisco eingereicht. Die Liste der Vorwürfe gegen Sony ist lang. So habe Sony seine Sorgfaltspflicht als Hersteller der PlayStation 3 durch die Veröffentlichung der Firmware 3.0 verletzt. Sony wird damit beschuldigt, dass sie nicht genug für die Betroffenen getan haben.

Das Fass zum überlaufen brachten aber die Reparaturkosten, die Kunden bezahlen müssen. Laut den Klägern müssen 150 US-Dollar pauschal dafür hingelegt werden. Gerade in den USA wird bei einer solchen Klage meistens zugunsten der Kläger entschieden.