Billy Pidgeon, Analyst der IDC, hat in einem Gespräch gegenüber dem Magazin "gamesindustry.biz" seine Zweifel am derzeitigen Kurs von Sony bezüglich der PlayStation 3 geäußert. Er stimmt zwar mit der Meinung des Sony-Amerika Chefs Jack Tretton überein, dass PlayStation eine starke Marke sei. Doch das helfe dem Unternehmen nicht bei der PlayStation 3.

Seiner Meinung nach benötigt die Konsole unbedingt zugkräftige First-Party-Titel - Must-Haves, die jeder Fan unbedingt besitzten und zocken möchte und sich dafür auch die PS3 kaufen will. Sollten die kürzlich veröffentlichen Verkaufszahlen des Marktbeobachters NPD Group stimmen, so der Analyst, dann stehen in den USA 300.000 Geräte in den Geschäften - und keiner kauft sie. Das sei weder gut für Sony, noch die Publisher von 3rd-Party-Spielen.