Microsoft gewährt der US-Army priviligierten Zugriff auf Project Natal. Im Rahmen der militärischen Forschung sollen auf Stimm- und Bewegungserkennung basierende Steuerungselemente getestet werden.

Project Natal - US-Army nutzt Microsofts Bewegungssteurung für militärische Forschung

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Gesten- Gesichts- und Spracherkennung könnten auch militärisch genutzt werden.
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Die Army ist nicht nur Microsofts größter Einzelabnehmer. Es besteht zusätzlich eine Partnerschaft, die der Army Zugriff auf Microsofts Forschung gewährt und die Zusammenarbeit der Entwicklungsabteilungen ermöglicht.

Nachdem Microsoft Project Natal vorgestellt und das Potential der Technologie über die Grenzen des Einsatzes an der Xbox 360 hinaus gezeigt hatte, konnten auch die Großkunden von den neuen Einsatzmöglichkeiten überzeugt werden. Darunter auch die US-Army.

Die Army denkt bei Projekt Natal vor allem an die gestengesteuerte Interaktion mit Daten und die Steuerung von militärischen Systemen. Dabei könnten Kontrollelemente, wie man sie aus dem Film "Minority Report" kennt, zu militärischen Systemen hinzugefügt werden.

Die intensive Zusammenarbeit zwischen Microsoft und der US-Army ist allerdings nicht nur auf Project Natal beschränkt. Auch Multitouchsysteme sind für das Militär nicht uninteressant, sodass der Surface-Computer ebenfalls für die militärische Forschung verwendet wird. Hierbei steht eine neuartige Art der Verarbeitung und des Austauschs von militärischen Daten und die Planung von Einsätzen im Vordergrund. In einem Video wird gezeigt, wie man sich dies vorstellen kann: Karten können aufgerufen, gedreht und mit Notizen versehen werden, Videos aus der Umgebung werden direkt eingeblendet und mit den Karteninformationen verknüpft werde. Dies alles läuft auf der Multitouchoberfläche des Surface-Projekts, sodass die Medien beliebig zwischen den Nutzern hin und her geschoben, gedreht, vergrößert oder in virtuellen Akten zusammengefasst werden können.