Vor ein paar Jahren hatte Sony die Gelegenheit dazu, sich die Natal-Technik etwas genauer ansehen zu können. Wie Sonys Richard Marks nun erklärte, lehnten sie diese Technik nach ausreichenden Tests aber ab, da es den Ansprüchen nicht genügen würde, die Sony an eine Bewegungssteuerung stellt.

Project Natal - Sony: Natal-Technik genügte nicht den Anforderungen

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Sony war nicht von der Natal-Technik überzeugt.
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Während sich Sony das Ganze angeschaut hat, kamen unterschiedliche 3D-Kameras zum Einsatz. Sie haben dabei sogar eng mit den hauseigenen Entwicklern zusammengearbeitet, um zu sehen, was man mit der Technik alles so umsetzen kann und wie sie sich im Vergleich zu Eye Toy verhält. So ganz zufrieden waren die Japaner allerdings nicht, da die Technik zwar einige Dinge besser als Eye Toy machte, es jedoch zu teuer war und einige Erfahrungen nicht zuließ, die sie erreichen wollten.

Während der Testphase haben sie versucht farbige Bälle verfolgen zu lassen. Da diese kein Licht ausstrahlten, musste die Beleuchtung im Raum hell genug sein, damit die Kamera die Farben erkennen konnte. Ähnlich soll es bei der 3D-Kamera gewesen sein. Bestimmte Dinge konnten nicht umgesetzt werden, weshalb Sony gänzlich von der Technik absah.

Sony stand während den Anfängen der Entwicklung von PlayStation Move in Kontakt mit der Firma 3DV, die Project Natal produzieren. 3DV wurde inzwischen von Microsoft gekauft. Übrigens war auch Nintendo die Möglichkeit gegeben, sich mit der Technik vertraut zu machen. Wie wir heute wissen, gingen sie ebenfalls andere Wege.