Wie wir heute bereits berichteten, bestätigte Microsoft für Project Natal nochmals einen Release für Ende des Jahres. Bis es jedoch so weit ist, wird Microsoft an der Hardware der Kamera ein paar Kleinigkeiten ändern. Das Branchenmagazin GamesIndustry berichtet über einen internen Chip, der in der finalen Version nicht mehr enthalten sein wird.

Project Natal - Microsoft verzichtet auf internen Chip und setzt auf Xbox-CPU

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Project Natal läutet zu Weihnachten eine neue Ära ein.
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Der Chip wurde unter anderem für die Berechnung der von den Kameras und dem Mikro eingelesenen Daten verwendet. In Zukunft soll diese Berechnung aber über Software der drei Kerne des Xenon-Prozessors der Xbox 360 erfolgen. Der Hauptgrund für den Verzicht des Chips soll von finanzieller Natur sein, um Project Natal möglichst günstig auf den Markt bringen zu können.

Im ersten Augenblick könnte man meinen, dass sich die zusätzliche Belastung des Xenon-Prozessors eher negativ auf die Performance auswirken könnte, doch der Prozessor wird von den meisten Spielen ohnehin nicht vollständig genutzt. Außerdem kommt dadurch ein weiterer Vorteil zum Vorschein. Durch die Software-Lösung kann Microsoft Project Natal leichter mit Updates versorgen.

Da man ebenfalls bereits veröffentlichte Spiele mit Project Natal betreiben kann, dürfte sich die Anpassung für die Entwickler aber als schwierig herausstellen. Denn da der Chip keine Verwendung mehr finden wird, müssen den jeweiligen Spielen CPU-Kapazitäten weggenommen werden.

Update: Wir haben jetzt auch die ersten Zahlen vorliegen. Etwa 10 bis 15 Prozent an CPU-Power wird Natal verschlingen.