Microsofts Project Natal sorgte auf der E3 für gespaltene Meinungen. Zwar wurde eindrucksvoll gezeigt, wie man ohne Controller in den Händen in Videospielen interagieren kann, doch einige Kritiker sind der Meinung, dass Project Natal zu ungenau ist. Einer dieser Kritiker ist Codemasters Ralph Fulton, der aktuell an Colin McRae: DIRT 2 arbeitet.

Project Natal - Crytek findet es toll, Codemasters eher weniger

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Microsoft entwickelt Project Natal auch für den PC und sieht dort die Vorteile besonders in 3D-Anwendungen.
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Für ihn ist Project Natal überhaupt nicht für Rennspiele geeignet, da vor allem die komplexe Steuerung eines solchen Spieles einen Controller verlangt. Wenn man etwa DIRT 2 mit Händen und Füßen spielen würde, wäre laut Fulton nicht das nötige Feedback da, um einen Rennwagen sicher auf der Straße zu bewegen - zumal auch die Lenkung zu unpräzise wäre.

Anders sieht das aber Cryteks Karl Hilton von der britischen Niederlassung. Crytek zeigt großes Interesse an Project Natal und zieht Support für das Zubehör in Erwägung. Allerdings ist nicht von Casual-Spielen die Rede, sondern von Crysis und Co. Hilton sagte in einem Interview gegenüber dem Branchenmagazin Develop: "Ich denke, es würde den Spielern sicherlich gefallen, wenn Crytek-Spiele mehr bieten würden, als eine einfache herkömliche Steuerung."