Prince of Persia - The two Thrones

Wenige Spiele genießen einen derartigen Kultstatus wie die Prince-of-Persia-Reihe. Satte 14 Jahre nach dem letzten 2D-Adventures des Prinzen (1989) schaffte es im Jahre 2003 "The Sands of Time", die Reihe erfolgreich in die dritte Dimension zu überführen. Warrior Within führte das 3D-Spielerlebnis letztes Jahr ebenso erfolgreich weiter.

Grund genug für Publisher Ubisoft, den Prinzen erneut auf eine abenteuerliche Reise zu schicken. The two Thrones ist damit der dritte Teil der "neuen" PoP-Reihe - und wohl der letzte auf der aktuellen Konsolengeneration.

Ein düsteres Geheimnis
Der vom Krieg gezeichnete Prinz kehrt mit seiner großen Liebe Kaileena von der Insel der Zeit ins sagenumwobene Babylon zurück. Die lang ersehnte Suche nach einem friedlichen Leben wird schnell zur grausamen Illusion, als er eine zerstörte Heimat sowie ein unterjochtes Königreich vorfindet.

Der Prinz wird gefangen genommen und Kaileena bleibt nichts anderes übrig, als den Sand der Zeit zu entfesseln, um ihren Geliebten vor den Klauen des Feindes zu retten. Gejagt und ausgestoßen enthüllt der Prinz ein eigenes düsteres Geheimnis. Die Schlachten vergangener Tage haben ihre Spuren hinterlassen und eine tödliche und dunkle Kraft auferstehen lassen, die langsam von ihm Besitz ergreift.

Prince of Persia: The Two Thrones - Der dunkle Prinz in Aktion! Was taugt das ungleiche Paar?

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Packshot zu Prince of Persia: The Two ThronesPrince of Persia: The Two ThronesErschienen für PS2, GameCube, PC und XBox kaufen: Jetzt kaufen:

Swing it, Baby!
Um noch mehr Action in das Kampfsystem zu bringen, erweiterte Ubisoft die Nahkampf-Möglichkeiten enorm. Wie bereits in Warrior Within ist der Prinz lediglich mit einem Dolch bewaffnet. Aber keine Angst: Das reicht, um wie ein Wirbelsturm über die Gegner zu kommen.

Manche Gegner lassen bei ihrem Ableben außerdem Waffen fallen, die der Prinz aufnehmen kann. Diese verfügen allerdings nur über eine begrenzte Haltbarkeit und stehen deswegen nur für eine gewisse Zeit zur Verfügung. Trägt unser Held zwei Waffen, sind zusätzliche Angriffe und Combos möglich. Davon stehen aber auch mit nur einer Waffe mehr als ausreichend zur Verfügung.

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Die dunkle Seite der Macht
Über die Story möchten wir an dieser Stelle nicht zu viel verraten - dazu ist sie zu interessant. Eines jedoch dürfte bereits aus zahllosen Vorberichten bekannt sein: Stellenweise verwandelt sich eure Spielfigur in den dunklen Prinzen - so was wie der Darth Vader des Prinzen-Universums.

Wann und wo der dunkle Prinz in Erscheinung tritt, gibt die Story vor. Die dunkle Form zehrt allerdings an den Kräften des Prinzen - rechtzeitige Rückverwandlung ist also Pflicht. Grund dafür sind die dunklen Mächte, die dieses Erscheinungsbild erst ermöglichen.

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Zusätzlich zum Dolch verfügt der Prinz über eine klingenbewehrte Kette, die einerseits unter den Gegnern für mächtig Ärger sorgt, andererseits aber auch für einige Jump-and-run Einlagen nützlich ist. So kann sie beispielsweise um einen Stange geschwungen werden, um einen Abgrund zu überqueren.

Schneller geht's nimmer
Besonders elegant und schnell lassen sich Feinde mit den sogenannten "Speed kills" erledigen. Dafür müsste ihr euch den Gegnern nähern, ohne bemerkt zu werden. Einmal in Reichweite genügt ein Tastendruck um die Speed-kill-Sequenz zu starten. Der Prinz führt einige schnelle Attacken aus, die den Feind ohne Gegenwehr erldigen.

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Zwischendurch wird die Handlung immer wieder unterbrochen: Jetzt kommt es darauf an, den angezeigten Button rechtzeitig zu drücken. Meistert ihr all diese Pausen erfolgreich und drückt die richtigen Knöpfe, hat der Gegner keine Chance. Ohne auch den Hauch eines Widerstands wird er von unserem Helden ins Jenseits befördert.

Ben Hur
Weiter aufgelockert wird das actionreiche Gameplay durch einige Rennsequenzen. Dabei besteigt der Prinz - z.B. auf der Flucht vor einem ganzen Bataillon Feinden - einen Streitwagen. Die Pferde galoppieren ohne Zutun des Spielers - dafür muss der Streitwagen durch einen anspruchsvollen Parcours dirigiert werden.

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Hindernisse und Gegner zu Fuß bzw. auf einem Streitwagen wollen dem Prinzen an den Kragen. Schafft es einer der nicht berittenen Gegner per Hechtsprung auf unseren Wagen, sollte dieser schnell in den Staub befördert werden.

Dank unseres Dolches lassen sich die meisten Feinden fix davon überzeugen, dass sie sich zur falschen Zeit am falschen Ort aufhalten. Die Rennsequenzen sind recht kurz gehalten, lockern das Spiel aber enorm auf.

Mann ist der dick, Mann
Ein weiteres Highlight sind die Bosskämpfe gegen besonders beeindruckende Gegnern. Die Bosse lassen sich nicht mit gewöhnlichen Mitteln besiegen.

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Die Umgebung muss in den Kampf einbezogen werden. Recht früh im Spiel trifft der Prinz beispielsweise in einer Arena auf einen riesigen Gladiator, der vom Sand der Zeit vollständig korrumpiert wurde. Dieser hünenhafte Kämpfer muss zunächst durch geschicktes Agieren irritiert werden.

Danach kann der Prinz sich auf den Körper seines Gegners schwingen, um an dessen verletzliche Stellen heranzukommen. Für eine kurze Zeit wird dadurch der Gegner zum Level - toll! Die Bossfights erinnern an Shadow of the Colossus und tragen ebenfalls zum abwechslungsreichen Gameplay bei.

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Schau mich an
Grafisch macht The two Thrones einen ausgezeichneten und stimmigen Eindruck. Der Stil orientiert sich an fernöstlichen Architekturformen und Kulturen, auch wenn die Atmosphäre deutlich düsterer gestaltet ist.

Der Sound passt gut in den Gesamtkontext und wirkt niemals aufgesetzt. Zwischensequenzen und deren Vertonung sind mehr als solide und treiben die packende Story prima voran.

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Die Umgebung muss in den Kampf einbezogen werden. Recht früh im Spiel trifft der Prinz beispielsweise in einer Arena auf einen riesigen Gladiator, der vom Sand der Zeit vollständig korrumpiert wurde. Dieser hünenhafte Kämpfer muss zunächst durch geschicktes Agieren irritiert werden.

Danach kann der Prinz sich auf den Körper seines Gegners schwingen, um an dessen verletzliche Stellen heranzukommen. Für eine kurze Zeit wird dadurch der Gegner zum Level - toll! Die Bossfights erinnern an Shadow of the Colossus und tragen ebenfalls zum abwechslungsreichen Gameplay bei.

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Der Sound passt gut in den Gesamtkontext und wirkt niemals aufgesetzt. Zwischensequenzen und deren Vertonung sind mehr als solide und treiben die packende Story prima voran.