Das Jahr 1989 - der Gameboy erblickt das Licht der Welt, Will Wrights Sim City beginnt den Siegeszug der Sim-Reihe und ein einzelner amerikanischer Spieleschmied beendet den dreijährigen Entwicklungsprozess an seinem neuen Titel. Jordan Mechner schuf Prince of Persia, einen Klassiker, den Grundstein einer der bedeutensten Spieleserien der Videospielgeschichte und eine Revolution in der Animationsqualität.

Und doch erinnern wir uns beim Gedanken an das erste Abenteuer des persischen Prinzen vor allem an eines: Tod durch Stacheln, Tod durch Fall, Tod durch Degen, Tod durch Steintor, Tod durch Trank...

Prince of Persia kommt bald in die Kinos und mit "Die vergessene Zeit" ist der nächste Teil der Serie bereits angekündigt: Grund genug, die beliebte Action-Adventure-Reihe Revue passieren zu lassen.

Das Original – Teil 1

"Prince of Persia – A Game by Jordan Mechner", dieser Titel prangte auf der Packung des Kletter-Klassikers, und in der Tat wurde der erste Teil des orientalischen Abenteuers nahezu im Alleingang von Herrn Mechner entwickelt, einem zu der Zeit 25-jährigen Studenten. Um die für damalige Verhältnisse täuschend echten Animationen auf den Bildschirm zu zaubern, nutzte Mechner als erster Spieleentwickler überhaupt eine Technik namens Rotoskopie. Er filmte die Bewegungen seines Bruders im hauseigenen Vorgarten und zeichnete die Bewegungsabläufe schließlich Bild für Bild von den Aufnahmen ab. Dadurch wirkt die Kraxelei des "alten" Prinzen noch heute wie aus einem Guss.

Prince of Persia - Rückblick auf 20 Jahre Prinzenrolle: Vom Animationswunder zum König der Action-Adventures

alle Bilderstrecken
Wischen für nächstes Bild, klicken um Infotext ein- / auszublendenBild 1/21Bild 3/231/23
So fing alles an...
mehr Bildersteckenalle Bilderstrecken

Nach Mechners Mainstream-Debüt mit dem Arcadetitel "Kareteka" im Jahr 1984 wollte er ursprünglich kein zweites Spiel entwickeln. Dabei war Karateka ein Erfolg und der Beweis dafür, dass eine Geschichte auch während des Gameplays erzählt werden kann. Selbst Will Wirght und “God of War”-Schöpfer David Jaffe loben den starken Story-Aspekt des Spiels noch heute, Jaffe bezeichnet es sogar als eines seiner "liebsten Spiele aller Zeiten". Mechner zweifelte trotz des Erfolgs von Karateka an seiner Fähigkeit, einen ähnlichen Hit zu kreieren. Glücklicherweise kehrte er dennoch zu seinem Publisher Broderbund zurück und begann die Arbeit an seinem neuen Werk, das Szenario stand bereits fest: Ali Baba, Sindbad.

Prince of Persia - Die gamona-Redaktion blickt zurück: die klassische TrilogieEin weiteres Video

Prince of Persia - Rückblick auf 20 Jahre Prinzenrolle: Vom Animationswunder zum König der Action-Adventures

alle Bilderstrecken
Wischen für nächstes Bild, klicken um Infotext ein- / auszublendenBild 1/21Bild 3/231/23
Springen, kämpfen, rätseln - die Grundpfeiler eines jeden Prinzen-Abenteuers.
mehr Bildersteckenalle Bilderstrecken

Auch wenn das Original-“Prince of Persia” auf vielen Listen der besten Spiele aller Zeiten steht, so wird doch kaum jemand das ambitionierte Werk beendet und die Prinzessin gerettet haben. Das hat genau zwei Gründe: Der bösartige Wesir Jaffar hält die Prinzessin im Turm des Palastes gefangen und hat den Prinzen in ein Verlies gesperrt. Er stellt die blaublütige Schönheit vor ein Ultimatum – entweder sie heiratet ihn, oder sie stirbt. Eine Stunde Bedenkzeit erlaubt er der holden Maid, binnen dieser muss unser Held den Weg durch die Katakomben und hoch zu seiner Zukünftigen finden.

Blut und Tränen

Doch dieser Weg ist mit einer Vielzahl holpriger Steine gepflastert, was uns zum zweiten Grund für die häufige Kapitualtion seitens der Spieler führt: dem Schwierigkeitsgrad. Gleich zu Beginn wird dem geneigten Abenteurer klar gemacht, dass die ihm bevorstehende Flucht aus den finsteren Gewölben des Palastgefängnisses nicht nur unter dauerhaftem Zeitdruck stattfindet, sondern auch eine wahrlich heldenhafte Geduld und Frustresistenz erfordert. Denn der Tod ist des Prinzen ständiger Begleiter und diese kleine, fiese Melodie, die bei jedem Besuch des Sensenmanns ertönt, hat sich in unser Gedächtnis gebohrt, um dort auf ewig als Erinnerung an diese zermürbende Reise zu verweilen.

Prince of Persia - Rückblick auf 20 Jahre Prinzenrolle: Vom Animationswunder zum König der Action-Adventures

alle Bilderstrecken
Wischen für nächstes Bild, klicken um Infotext ein- / auszublendenBild 1/21Bild 3/231/23
Auf ins nächste Level - die Zeit läuft!
mehr Bildersteckenalle Bilderstrecken

In einem Spiel, in dem man so oft stirbt, muss man den Variantenreichtum der Todesumstände einfach loben (und sich ernsthaft Gedanken über die extrem Nutzer-unfreundliche Architektur orientalischer Paläste machen). Ob Stacheln, die sich grausam durch den Körper des Prinzen schneiden, tiefe Gruben, die sich unter zerbröckelnden Steinbrücken auftun, oder unscheinbare Tränke, die unserem Helden ganz schlimme Bauchschmerzen bescheren – im Orient hat der Tod viele Gesichter. Nicht zu vergessen die vielen Wachen, die mit ihren Säbeln und Schwertern nur darauf warten, den kühnen Ausbrecher an seiner waghalsigen Flucht zu hindern. Wenigstens sind die Jungs so anständig und tauchen nie in Rudeln auf – eine Taktik, die sie erst in den Nachfolgern lernen.

Prince of Persia - Die gamona-Redaktion blickt zurück: die klassische TrilogieEin weiteres Video

Auch das mysteriöse Spiegelbild des Prinzen macht sich irgendwann selbstständig, klaut Lebenstränke oder schließt rettende Tore vor unserer Nase. Der wahre Feind bleibt jedoch die Zeit, gibt es doch nichts Schlimmeres, als kurz vor dem Ziel mit ansehen zu müssen, wie der letzte Sand des Stundenglases zu Boden rieselt und somit das Schicksal unserer Angebeteten besiegelt – zum dritten Mal, kurz bevor wir sie erreicht haben, argh!

Prince of Persia - Rückblick auf 20 Jahre Prinzenrolle: Vom Animationswunder zum König der Action-Adventures

alle Bilderstrecken
Wischen für nächstes Bild, klicken um Infotext ein- / auszublendenBild 1/21Bild 3/231/23
Das oder ähnliches bekam man nach den ersten Spielsekunden zu sehen.
mehr Bildersteckenalle Bilderstrecken

Doch gerade wegen dieser Härte ist das Ur-PoP so beliebt, denn hat man es tatsächlich geschafft, den üblen Plan des alleinstehenden Wesirs zu vereiteln und die Prinzessin sicher in seine Arme zu schließen, ist das Erfolgsgefühl umso größer. Dieses Erlebnis wurde zunächst nur Besitzern eines Apple II zuteil, doch in den kommenden Jahren nach 1989 wurde Mechners zweites Spiel auf etliche andere Systeme portiert, darunter der Amiga, DOS, das NES und SNES oder das Sega Mega Drive.

Je nach Rechenkraft des Systems wurde dem Spiel ein Facelifting verpasst. So wurde etwa die Präsentation der SNES-, Macintosh- oder Sega-CD-Versionen verbessert und es wurden sogar neue Level hinzugefügt (und ein damit einhergendes, großzügigeres Zeitlimit). Trotz dieser Vielzahl unterschiedlicher Varianten des gleichen Spiels bleibt uns hauptsächlich das Original mit seinen simplen Hintergründen und dem ganz in weiß gekleideten Prinzen in Erinnerung. Wer den Ursprung der Erfolgsserie trotzdem in HD erleben will, hat seit 2007 die Möglichkeit dazu: Auf PSN und Xbox-Live kann man das Remake "Prince of Persia Classic" erwerben, das die klassischen Level im hochaufgelösten "Sands of Time"-Look erstrahlen lässt.

Teil 2: The Shadow and the Flame

Dass Mechners Orient-Klassiker ein Riesenerfolg war, muss an dieser Stelle nicht mehr erwähnt werden. Ein Nachfolger war quasi vorprogrammiert, und so begann der Serienschöpfer emsig die Arbeiten am zweiten Teil der Geschichte aus 1001 Nacht, namentlich "Prince of Persia 2: The Shadow and the Flame", unmittelbar nach Fertigstellung von Teil 1.

Hübscher, größer, besser sollte es werden – ein langes und ungewohnt farbenfrohes Intro begrüßt den Spieler und zeigt den Prinzen elf Tage nachdem er den Wesir besiegt und sein Leben an der Seite der Prinzessin begonnen hat. Doch statt der ersehnten Harmonie muss sich der persische Prinz einer neuen Bedrohung stellen: Ein Doppelgänger ist aufgetaucht und stellt uns als Betrüger dar! Schlimmer noch, unser falsches Ebenbild scheint in Wirklichkeit der Wesir Jaffar selbst zu sein, der erneut versucht die Prinzessin und das Königreich an sich zu reißen, wiederbelebt von einer mysteriösen Hexe (Diese Fieslinge finden aber auch immer einen Weg!). Der Prinz muss fliehen und stürzt sich aus dem Fenster eines Palastturms und somit in sein zweites Abenteuer.

Prince of Persia - Rückblick auf 20 Jahre Prinzenrolle: Vom Animationswunder zum König der Action-Adventures

alle Bilderstrecken
Wischen für nächstes Bild, klicken um Infotext ein- / auszublendenBild 1/21Bild 3/231/23
Zu Beginn von Teil 2 stürzten wir uns direkt in erste Kämpfe.
mehr Bildersteckenalle Bilderstrecken

Sofort fällt der größere Detailreichtum auf, die Umgebungen erstrahlen in satten 256 Farben und sind bereits in den ersten zehn Minuten des Spiels vielseitiger als die des gesamten Vorgängers. Hübscher ist "The Shadow and the Flame" also in der Tat. Mit 15 umfangreichen Leveln ist es auch "größer", doch über "besser" lässt sich streiten, denn im Vergleich zum Vorgänger wurden dem Prinzen wesentlich mehr Feinde in den Weg geworfen, die Kämpfe wurden so zum zentralen Spielelement, während wir uns im ersten Teil nur sporadisch im Duell messen mussten. Kurz gesagt: Prince of Persia 2 wurde actionlastiger.

Wieder spickten tödliche Fallen den Weg unseres Turban tragenden Helden, wieder setzte uns ein Zeitlimit unter Druck, doch statt einer Sanduhr zählten die hinabfallenden Blätter eines Baumes die Stunden bis zum Ende des persischen Königreichs, in Echtzeit waren das 75 Minuten, also satte 15 Minuten mehr als in der Prinzen-Prämiere. 15 Minuten mehr kraxeln, kämpfen, Rätsel lösen.

Prince of Persia - Rückblick auf 20 Jahre Prinzenrolle: Vom Animationswunder zum König der Action-Adventures

alle Bilderstrecken
Wischen für nächstes Bild, klicken um Infotext ein- / auszublendenBild 1/21Bild 3/231/23
Statt mit bombastischen Zwischensequenzen wurde die Story damals noch vorwiegend mit Standbildern erzählt.
mehr Bildersteckenalle Bilderstrecken

Auch wenn Teil 2 ebenfalls ein sehr gutes Spiel war, so war es doch nicht annähernd so bahnbrechend für das Genre, sondern hauptsächlich "mehr vom Gleichen". Das machte sich auch in den wenigen Portierungen bemerkbar, "The Shadow and the Flame" wurde nämlich nur für DOS, das Mac OS und das SNES herausgebracht. Dennoch hat auch PoP 2 eine treue Fangemeinde, da es für Fans des Vorgängers alles bot, was sie sich von einem Nachfolger hätten wünschen können: mehr Gegner, knackige Rätsel, jede Menge Geheimnisse, diverse Monster und Feinde, fliegende Teppiche (und Pferde) und einen erneut herrlich fiesen Endgegner.

Prince of Persia 3D

In den folgenden fünf Jahren schaffte das Genre des Action-Adventures den Sprung in die dritte Dimension. Zu verdanken war das vor allem einer bestimmten schießwütigen, britischen Dame mit der Angewohntheit, Schätze aus Gräbern antiker Gottheiten zu rauben und in der eigenen Villa zu verstauen. Lara Croft mischte im Alleingang die Spieleindustrie auf und wurde zum crossmedialen Phänomen. Ab 1996 erschien Tomb Raider im Jahresrythmus, Core Design und Edios melkten das Erfolgsrezept wortwörtlich bis zum Tod der schönen Heldin.

Prince of Persia - Rückblick auf 20 Jahre Prinzenrolle: Vom Animationswunder zum König der Action-Adventures

alle Bilderstrecken
Wischen für nächstes Bild, klicken um Infotext ein- / auszublendenBild 1/21Bild 3/231/23
Wieder im Knast: Auch der 3D-Prinz darf zunächst mal ausbrechen.
mehr Bildersteckenalle Bilderstrecken

Was hat das mit unserem Prinzen zu tun? Entwickler Red Orb Entertainment wollte auf den geldbringenden Zug aufspringen und imitierte das etablierte Spielprinzip. Problem: Die Abenteuer der Grabräuberin verloren zunehmend an Reiz, das Genre war in Not, es bedurfte einer erneuten Evolution, somit kam "Prince of Persia 3D" schlicht zu spät.

Dennoch: Die Exposition war vielversprechend, der Prinz war zusammen mit seinem Stiefvater, dem Sultan, bei dessen Bruder Assan zu Gast. Die Wachen des Gastgebers nahmen unseren Helden und die Prinzessin kurzerhand gefangen, somit startete auch dieses Abenteuer hinter Gittern. Die Geschichte der dritten Reise durch das märchenhafte Arabien hob sich vor allem in einem Punkt von den zweidimensionalen Vorgängern ab: Jaffar wurde durch Rugnor ersetzt, den Sohn von Assan, halb Mensch, halb Tiger, skrupellos, stark und gefährlich – der perfekte Bösewicht.

Prince of Persia - Rückblick auf 20 Jahre Prinzenrolle: Vom Animationswunder zum König der Action-Adventures

alle Bilderstrecken
Wischen für nächstes Bild, klicken um Infotext ein- / auszublendenBild 1/21Bild 3/231/23
Bei der umständlichen Steuerung und Kamera war sterben jetzt noch einfacher!
mehr Bildersteckenalle Bilderstrecken

Prince of Persia 3D erhielt nur durchschnittliche Kritiken und war auch bei eingefleischten Prinzen-Fans umstritten. Die wohl größte Schwäche des Spiels ist die verkorkste Steuerung, die den Spielenden ohne weiteres in den Wahnsinn treiben konnte, denn gepaart mit dem hohen Schwierigkeitsgrad und der störrischen Kamera hieß das vor allem eines: sterben, sterben, sterben – eine Gemeinsamkeit mit den Vorgängern, doch waren die Besuche des dreidimensionalen Jenseits oft nicht selbstverschuldet, was den Zorn des Spielers ob des zwanzigsten Todes am gleichen dünnen Vorsprung gegen das Spiel richtete (und mangels Alternativen oft gegen den Controller/die Tastatur). Selbst Jordan Mechner, der an der Entwicklung des Titels nicht beteiligt war, hat es nicht über das zweite Level hinaus geschafft.

Und dabei hielt sich Prince of Persia 3D gewissenhaft an die Vorgänger und versuchte die orientalische Atmosphäre mit beeindruckenden Palästen und mythischen Wesen einzufangen, nur hat der Sprung in die dritte Dimension nicht recht geklappt. Selbst "Arabian Nights", der Dreamcast-Port des Spiels, bei dem die Steuerung verbessert wurde, konnte nicht überzeugen – dieser Misserfolg markierte den vorläufigen Tod des Königssohns, die klassische Trilogie nahm ein Ende und wäre nicht der Gründer und CEO des französischen Spieleentwicklers und -publishers Ubisoft ein großer “Prince of Persia”-Fan, würde auch dieser Rückblick nun hier enden.

The Sands of Time

"Most people think time is like a river, that flows swift and sure in one direction. But I have seen the face of time and I can tell you; they are wrong! Time is an ocean in a storm." Mit diesen melodischen Worten begann und endete die "Sands of Time"-Trilogie, die Wiederbelebung des Klassikers und Neudefinierung des Action-Adventures, die wir 2003 einem jungen Team mit einem damaligen Durchschnittsalter von 22 Jahren bei Ubisoft Montreal zu verdanken haben.

Selbst der geistige Vater des Prinzen, Jordan Mechner (zu der Zeit 36 Jahre alt), war wieder mit dabei, stand anfangs beratend zur Seite und war für das Skript und die Besetzung der Synchronsprecher verantwortlich. Später trat er dem talentierten Team gänzlich bei, hat "The Sands of Time" doch seine Leidenschaft des Spieleentwickelns neu entfacht.

Prince of Persia - Rückblick auf 20 Jahre Prinzenrolle: Vom Animationswunder zum König der Action-Adventures

alle Bilderstrecken
Wischen für nächstes Bild, klicken um Infotext ein- / auszublendenBild 1/21Bild 3/231/23
Besser als je zuvor: Der neue Prinz auf "The Sands of Time"
mehr Bildersteckenalle Bilderstrecken

"Matrix" hat ihn im Film groß gemacht, "The Sands of Time" brachte ihn in die Spielewelt: Den Wallrun – nur eine von vielen neuen akrobatischen Meisterleistungen, die der Prinz in seinem gänzlich neuen Abenteuern erlernt hatte. Dank Motion-Capturing, einer Technologie, die zu der Zeit fast ausschließlich in Filmen verwendet wurde, wirkten die Animationen des Prinzen nun auch in der dritten Dimension geschmeidig und natürlich, so dass man fast hätte glauben können, diese waghalsigen Manöver wären auch im wahren Leben möglich.

Das Leveldesign war erstklassig – die Mischung aus kinoreif inszenierten Kämpfen, atemberaubenden Geschicklichkeits-Einlagen und knackigen Rätseln bescherten dem Prinzen und dem Genre den längst überfälligen Neuanstrich. Besonders innovativ war die Zeitmanipulation, die zudem mit der Story einherging. König Shahraman und sein Sohn, der Prinz, hatten zuvor den Palast des Maharajas überfallen - eine riesige Sanduhr, der Dolch der Zeit und die Tochter des Maharajas, Farah, waren die Beute.

Prince of Persia - Rückblick Teil #2: Sands-of-Time-Trilogie und darüber hinausEin weiteres Video

Der kranke Wesir hat seinen Meister verraten und König Sharahman geholfen, als Belohnung forderte er den Dolch der Zeit, doch der wurde ihm verwährt, schließlich hat ihn unser Held eigenhändig aus dem Palast entwendet. Das große Stundenglas wurde dem Sultan als Geschenk der Freundschaft überreicht, im Glas befand sich der goldene und sagenumwobene Sand der Zeit. Der Wesir verriet den Versammelten, dass sich das Stundenglas mit Hilfe des Dolches öffnen ließe, der Prinz folgte diesen Worten mit der Tat, nichtsahnend der Katastrophe, die er damit entfesseln würde.

Prince of Persia - Rückblick auf 20 Jahre Prinzenrolle: Vom Animationswunder zum König der Action-Adventures

alle Bilderstrecken
Wischen für nächstes Bild, klicken um Infotext ein- / auszublendenBild 1/21Bild 3/231/23
Die Beziehung zwischen Farah und dem namenlosen Helden entwickelte sich während des Spielverlaufs.
mehr Bildersteckenalle Bilderstrecken

Der Sand der Zeit wurde freigesetzt, der Sultan, der König und nahezu das gesamte Personal des Palastes wurden vom magischen Sand korrumpiert und in seelenlose Monster verwandelt, damit wurde der ursprüngliche Plan des Wesirs in die Tat umgesetzt und es lag nun an unserem persischen Helden, das Geschehen wortwörtlich rückgängig zu machen. Wobei die persische Herkunft des Prinzen an dieser Stelle angezweifelt werden darf, denn die Schriften auf seinem Schwert und an vielen Stellen des Palastes sind arabisch und nicht persisch. PC-Spieler wurden übrigens leicht benachteiligt, denn im Gegensatz zu sämtlichen Konsolenversionen konnte man keinen der 2D-Vorgänger im Spiel freischalten. Das erste Abenteuer des "neuen" Prinzen wurde ein großer finanzieller Erfolg für Ubisoft, geschickter und effektiver Marketingeinsatz, hervorragende Kritiken und nicht zuletzt die Qualität des Spiels sorgten für sehr gute Verkaufszahlen.

Prince of Persia - Rückblick auf 20 Jahre Prinzenrolle: Vom Animationswunder zum König der Action-Adventures

alle Bilderstrecken
Wischen für nächstes Bild, klicken um Infotext ein- / auszublendenBild 1/21Bild 3/231/23
Der erste Teil der "Sands of Time"-Trilogie war am Rätsel-lastigsten.
mehr Bildersteckenalle Bilderstrecken

"The Sands of Time" erzählte eine etwas modernisierte, aber dennoch klassische Geschichte aus 1001 Nacht, angereichert mit einer bezaubernden Romanze zwischen Farah und dem Prinzen und einem wunderschönen Ende, nachdem zunächst alles in Ordnung schien. Doch der Sand der Zeit existiert noch immer und obwohl unser Held bereits mehrfach dem Tod entgangen ist, steht ihm die größte Bedrohung noch bevor. "You can not change your fate. No man can."

Warrior Within

Beim Namen "Dahaka" läuft es vielen Spielern kalt den Rücken runter, so hieß nämlich der Wächter der Zeit, der den vorbestimmten Tod des Prinzen nachholen wollte, sehr zum Unmut des blaublütigen Abenteurers versteht sich. "Warrior Within" setzte die Geschichte der “Sands of Time”-Trilogie fort und kam nur ein Jahr nach seinem Vorgänger in die Läden. Spielerisch wurden keine großen Experimente gewagt, jedoch wurde die Gewichtung der Spielelemente stark verändert.

Warrior Within war düsterer, blutiger und um einiges kampflastiger als sein strahlender Ursprung, in dem die dehydrierten Monster lediglich zu Staub zerfielen und der Prinz weniger aggressiv auftrat. Außerdem wurde der Schwierigkeitsgrad gehörig angehoben, besonders der eingangs erwähnte Fiesling setzte den Spieler unter Druck, wenn er nur wenige Meter hinter dem Prinzen hinterherjagte – mit Adrenalin im Blut, schneller Auffassungsgabe und etwas Geschick waren aber auch diese Passagen zu meistern.

Prince of Persia - Rückblick auf 20 Jahre Prinzenrolle: Vom Animationswunder zum König der Action-Adventures

alle Bilderstrecken
Wischen für nächstes Bild, klicken um Infotext ein- / auszublendenBild 1/21Bild 3/231/23
Noch heute gefürchtet: Der Dahaka.
mehr Bildersteckenalle Bilderstrecken

Auch sonst hat Ubisoft Montreal den Schwierigkeitsgrad angezogen und so in Kombination mit der Stiländerung einen Teil der Zielgruppe verschreckt. Allein der erste von vielen Bosskämpfen dürfte so einige Spieler an den Rand der Verzweiflung gebracht haben, denn "Warrior Within" hielt nicht viel von einer steigenden Lernkurve. Dass Warrior Within von diversen Bugs und Glitches befallen war, machte die Sache auch nicht besser.

Teil 2 der Trilogie war dennoch ein gutes Spiel, konnte aber die hohen Erwartungen nach dem exzellenten Vorgänger nicht erfüllen. Selbst Jordan Mechner, der seit "Warrior Within" nicht mehr an der Trilogie beteiligt war, empfand den Stil als unpassend und hielt die Brutalität für unnötig.

Prince of Persia - Rückblick auf 20 Jahre Prinzenrolle: Vom Animationswunder zum König der Action-Adventures

alle Bilderstrecken
Wischen für nächstes Bild, klicken um Infotext ein- / auszublendenBild 1/21Bild 3/231/23
Düsterer, brutaler, obszöner: Warrior Within ist bei den Fans umstritten.
mehr Bildersteckenalle Bilderstrecken

Dabei hatte selbst der Ausflug des Prinzen auf die Insel der Zeit eine interessante Geschichte zu erzählen, außerdem haben die Entwickler das Konzept der Zeitmanipulation erweitert, denn unser Held erlebte das Eiland in zwei verschiedenen Epochen - vor und nach der Entstehung des Zeitsandes. Hinzu kam eine mysteriös verschleierte Figur, die dem Prinzen mehrmals begegnete und sich schließlich als sein zeitreisendes Ich herausstellte.

Was bleibt aber wirklich im Gedächtnis, nachdem man Warrior Within gespielt hat? Der Dahaka und der labyrinthartige Aufbau der Festung, in der man sich trotz Karte schnell verläuft, schließlich muss man neben den verwinkelten Gängen und Brücken auch noch darauf achten, zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu sein.

The Two Thrones

Fakt ist: PoP-Fans forderten eine weniger brutale und düstere Umgebung und die sollten sie mit dem dritten und letzten Teil der Serie bekommen. Mit "The Two Thrones" fand Ubisoft gekonnt einen Mittelweg aus den beiden Vorgängern. So waren nicht nur die Fans, sondern auch Jordan Mechner wieder glücklich. Ursprünglich sollte aber auch der letzte Teil der Trilogie in etwa so finster wie sein Vorgänger werden. Im ersten Trailer zum Spiel, der auf der E3 gezeigt wurde, verlief die Geschichte des orientalischen Königreichs noch anders, erst nach Entwicklungsbeginn muss sich Ubisoft für den stilistischen Kompromiss aus den ersten beiden Teilen entschieden haben.

Prince of Persia - Rückblick auf 20 Jahre Prinzenrolle: Vom Animationswunder zum König der Action-Adventures

alle Bilderstrecken
Wischen für nächstes Bild, klicken um Infotext ein- / auszublendenBild 1/21Bild 3/231/23
Die Zwigespräche zwischen dem Prinzen und seinem anderen Ich waren eines der Highlights von Two Thrones.
mehr Bildersteckenalle Bilderstrecken

Zu Beginn des großen “Prince of Persia”-Finales kommt der Prinz zusammen mit Kaileena, der ehemaligen Herscherin der Zeit, in seiner Heimat Babylon an, nur um selbige im Krieg wiederzufinden. Schlimmer noch: Der Wesir lebt, entführt und tötet Kaileena mit dem Dolch der Zeit, anschließend rammt er sich den Dolch selbst in die Brust, wodurch er Unsterblichkeit erlangt und sich in Zurvan, den Gott der Zeit verwandelt. Auch der Prinz wird von dem Effekt beeinflusst und verschmilzt mit der Klingenpeitsche, die um seinen Arm gewickelt ist, der magische Sand infziert seine Wunde: Der dunkle Prinz ist geboren.

Die Klingenpeitsche dient dem Helden fortan als mächtige neue Waffe, jedoch nur, wenn seine dunkle Seite die Oberhand gewinnt. Die Infizierung mit dem Sand hatte nämlich einen weiteren Effekt auf seinen Verstand, unterhaltsame Zwiegespräche mit einem anderen, bösen Selbst waren an der Tagesordnung, genauso wie die Verwandlung in die finstere Gestalt.

Die ganze Sache hat natürlich einen Haken: In seiner Schattenform verliert der Prinz mit der Zeit Lebensenergie, die nur durch das Erledigen von Feinden wiederaufzufüllen ist. Die vom griechischen Kriegsgott Kratos berühmt gemachten Quick-Time-Events durften natürlich auch nicht fehlen, in Two Thrones heißen sie lediglich Quick-Kills – wenig einfallsreich, aber effektiv und nett anzusehen.

Prince of Persia - Rückblick auf 20 Jahre Prinzenrolle: Vom Animationswunder zum König der Action-Adventures

alle Bilderstrecken
Wischen für nächstes Bild, klicken um Infotext ein- / auszublendenBild 1/21Bild 3/231/23
Legendär: Der Wall-Run.
mehr Bildersteckenalle Bilderstrecken

Der unsterbliche Wesir stellt sich schließlich als nicht ganz so unsterblich heraus und unser Prinz besiegt den Bösewicht auf der Spitze des Turms von Babel. Der magische Sand vernichtet Zurvans Armee, Kaileena ist befreit und der persische Abenteurer besiegt seine dunkle andere Hälfte. Im Happy End erzählt der Held Farah von seiner schier unglaublichen Reise und beendet somit die "Sands of Time"-Trilogie.

Spielerisch hat sich im Verlauf der drei Action-Adventures nicht viel getan, basieren doch alle auf dem gleichen Grundgerüst, eben der beliebten Mischung aus akrobatischen Hüpfeinlagen, mehr oder weniger anspruchsvollen Rätseln und cineastischen Kämpfen. Kleinere Variationen geben den einzelnen Titeln eine eigene Identität, dennoch ist die "Sands of Time"-Trilogie als ein gesamtes Werk zu sehen, das im Verlauf von drei Jahren abgeschlossen wurde. Der Sand der Zeit wurde stillgelegt und ein neuer Prinz wanderte Ende des Jahres 2008 durch einen wüsten Sandsturm. Er sucht Farah, seinen Esel.

PoP 2008

Die Sache mit dem Esel ist natürlich nicht das eigentliche Problem, das unser neuer und recht frecher Prinz zu lösen hatte. Vielmehr war es die Entfesselung des ultimativen Bösen Ahriman durch Elikas Vater, der seine fliehende Prinzessin einholen wollte. Unser schnippischer Held gerät eher zufällig in das Geschehen, als er auf der Suche nach Farah auf die hübsche Magierin Elika stößt und sie auf dem Weg in den Palast begleitet. Das gebrochene Siegel zu Ahrimans Gefängnis muss wiederhergestellt werden, dazu ist allerdings die Wiederbelebung diverser Böden nötig – kein Problem für den inzwischen kaum noch persisch anmutenden Helden mit rot-blauem Kopftuch, Allzweck-Klauenarm und attraktiver Begleiterin.

Prince of Persia - Rückblick auf 20 Jahre Prinzenrolle: Vom Animationswunder zum König der Action-Adventures

alle Bilderstrecken
Wischen für nächstes Bild, klicken um Infotext ein- / auszublenden20 Bilder
Elika war die neue und stetige Begleiterin des Prinzen.
mehr Bildersteckenalle Bilderstrecken

Das grundlegende Spielprinzip – also klettern, rätseln, kämpfen – blieb erhalten, dennoch hat Ubisoft drastische Änderungen abseits der offensichtlich neuen Tapete vorgenommen. Der nicht ganz so königlich anmutende Held abenteuerte nun nicht mehr linear durch die Welt, sondern konnte sich seinen Weg selbst wählen, was lediglich in einer veränderten Reihenfolge der absolvierten Aufgaben mündete. Da ist es schon fast Ironie, dass es abseits der Wege weniger zu Entdecken gab als in der "Sands of Time"-Trilogie, schließlich gab es dort massenweise Geheimnisse, die spielerisch sinnvoll waren, da sie etwa den Lebensbalken des abenteuerlustigen Akrobaten erhöhten.

Das Ziel war stets gleich: Den Boden am jeweiligen Ort wiederbeleben und danach Lichtsamen sammeln - immer und immer wieder. Der wohl größte Kritikpunkt an der Neuauflage war die schnell aufkommende Monotonie.

Prince of Persia - Rückblick auf 20 Jahre Prinzenrolle: Vom Animationswunder zum König der Action-Adventures

alle Bilderstrecken
Wischen für nächstes Bild, klicken um Infotext ein- / auszublendenBild 1/21Bild 3/231/23
Der Neuanfang des Prinzen beeindruckt mit fantastischer Cel-Shading-Optik noch heute.
mehr Bildersteckenalle Bilderstrecken

Schwäche Nummer 2: der Schwierigkeitsgrad. Prince of Persia galt in der Vergangenheit stets als recht anspruchsvolles Abenteuer, der 2008er Version war das egal, in einer Kehrtwende wurden viele Abläufe automatisiert und mit Elika quasi ein wandelnder Checkpoint eingeführt, der den Tod unmöglich machte. Letzteres ist jedoch durchaus positiv zu sehen, der "Flow" des Spiels wird so nämlich nie durch lästiges Neuladen unterbrochen.

Die auf Duelle fixierten Kämpfe waren da schon ein größeres Problem, denn hatte man einmal das Timing von Ausweichen und Kontern gemeistert, konnte man selbst im Schlaf jeden Gegner besiegen. Fort war der fordernde Kampf gegen eine Überzahl an Gegnern, fort war die geschickte Aneinanderreihung beeindruckender Combos und der Miteinbezug der Umgebung – fort war eine der Stärken der Vorgänger.

Prince of Persia - Rückblick auf 20 Jahre Prinzenrolle: Vom Animationswunder zum König der Action-Adventures

alle Bilderstrecken
Wischen für nächstes Bild, klicken um Infotext ein- / auszublenden20 Bilder
Bei jedem Absturz bewahrte uns Elika vor dem sicheren Tod.
mehr Bildersteckenalle Bilderstrecken

Das mag nun überwiegend negativ klingen, Prince of Persia hat aber dennoch Spaß gemacht, denn die erwähnten Grundmechaniken waren nach wie vor intakt und unterhaltsam, die Einzelkämpfe wenngleich simpel fantastisch inszeniert und das Spiel optisch beeindruckend. Zumindest in der letzten Kategorie hat Ubisoft das Ziel erreicht: Das letzte Abenteuer des Prinzen sieht tatsächlich aus wie ein zum Leben erwachtes Artwork.

Ein Blick in die Zukunft

Insgesamt 2,2 Millionen mal hat sich die Neuinterpretation der orientalischen Erfolgsstory verkauft, die "Sands of Time"-Trilogie ging über 14 Millionen mal über die Ladentheke. Die Ports auf Handheldsysteme wie den Nintendo DS und die PlayStation Portable fristeten ein Dasein als Randerscheinungen, kein einziges dieser Orientabenteuer im Hosentaschenformat konnte vollends überzeugen. Statt eines direkten Nachfolgers bekam der aktuellste Teil der Serie lediglich ein DLC-Paket namens "Epilogue" spendiert, welches das Ende des Spiels erweitert. Dies wurde jedoch nur Konsolenbesitzern zuteil, PCler wurden ohne Begründung außen vorgelassen.

Prince of Persia - Rückblick auf 20 Jahre Prinzenrolle: Vom Animationswunder zum König der Action-Adventures

alle Bilderstrecken
Wischen für nächstes Bild, klicken um Infotext ein- / auszublendenBild 1/21Bild 3/231/23
Der vergessene Sand - wahres Prinzen-Erbe oder simpler Movie-Cash-In?
mehr Bildersteckenalle Bilderstrecken

Trotz des etwas seelenlosen, aber immer noch guten letzten “Prince of Persia”-Teils sieht die Zukunft für Fans des adligen Akrobaten rosig aus. Mit "Prince of Persia: The Sands of Time" kommt im Sommer dieses Jahres ein vielversprechender Film in die Kinos, der sich auf die Story des gleichnamigen Spiels konzentriert, Jordan Mechner ist sogar für das Drehbuch zuständig. Mit Jake Gyllenhaal (Donnie Darko) in der Hauptrolle und Jerry Burckheimer (Fluch der Karibik) als Regisseur ist die Personalabteilung der Real-Visualisierung komplett und hochkarätig.

Prince of Persia - Rückblick Teil #2: Sands-of-Time-Trilogie und darüber hinausEin weiteres Video

Zeitgleich zum Film wird ein weiteres Spiel mit dem Namen "Prince of Persia – Die vergessene Zeit" entwickelt, das sich sowohl dem stetigen Hang der Serie zur Neuauflage widersetzt als auch den Cel-Shading-Ausflug von 2008 schlichtweg ignoriert wie einen ungeliebten Stiefbruder. Stattdessen wird der "Sands of Time"-Trilogie ein weiteres Kapitel hinzugefügt – ob das gelingt, erfahren wir im Mai. Eine Preview zum nächsten Prince of Persia-Spiel könnt ihr euch bei uns anschauen.

Prince of Persia - Rückblick auf 20 Jahre Prinzenrolle: Vom Animationswunder zum König der Action-Adventures

alle Bilderstrecken
Wischen für nächstes Bild, klicken um Infotext ein- / auszublenden20 Bilder
Ubisofts Assassin's Creed-Reihe führt die Tugenden des Prinzen fort.
mehr Bildersteckenalle Bilderstrecken

Übrigens: Das Entwicklerstudio Ubisoft Montreal besinnt sich in Assassin's Creed 2 auf ihre Action-Adventure-Wurzeln zurück und bietet mit den insgesamt sechs Katakomben, die man im Laufe des Spiels besuchen kann, eine Hommage an das Gameplay der Prinzenreihe. Wird sich das nächste Prince of Persia so spielen? Wir sind gespannt.

Prince of Persia - Der Sand der Zeit

- Wählt euren Lieblings-Prinzen
Voting startenKlicken, um Voting zu starten (13 Bilder)