Polarium Advance (GBA Review)

Ein simples Spielprinzip kann genauso süchtig machen wie das komplexeste Strategiespiel. Wer das nicht glaubt, wurde spätestens vor fast genau einem Jahr durch Polarium auf dem NDS eines besseren belehrt.

Ganz in Tetris-Manier sorgte der Titel damals nicht nur für Begeisterungsstürme der Fachpresse, sondern auch für Wutausbrüche, bei denen wohl so mancher Spieler den kleinen Handheld am liebsten mit Schmackes an den rauchenden Kopf geschmettert hätte.

Ein Jahr später hat das Spiel mit Suchtpotenzial nun auch den Weg auf den GBA gefunden. Am Spielprinzip hat sich wenig geändert: Weiterhin geht es darum, allen weißen oder schwarzen Steine auf dem Spielbrett mit einer Linie zu verbinden. Ist das geschafft, wechseln alle Steine die Farbe, das Level ist geschafft. Zunächst ganz einfach, wird die Sache schnell mächtig kompliziert - ohne konsequente Nutzung des Randes kommt ihr schon bald nicht mehr weiter. Sondersteine machen euch dabei zusätzlich zu schaffen, indem sie beispielsweise den Weg eurer Linie blockieren. Nach erfolgreichem Steinchen-Dreh-Dich dürft ihr jeden Level erneut spielen, allerdings mit ständig wachsendem Schwierigkeitsgrad.

Tischlein deck dich, Steinchen dreh dich
Wer erst unter Zeitdruck zu Höchstform aufläuft, kann sich am Spiel auf Zeit versuchen. Aber Achtung: Die Rätsel werden mit jedem Level kniffliger, ohne starke Nerven ist der Fehlschlag vorprogrammiert.

Kreative Köpfe können mit dem mitgelieferten Editor eigene Levels erstellen und per Zahlencode an ihre Freunde weitergeben. Erstaunlicherweise schluckt die GBA-Version sogar Level vom großen Bruder NDS. Optisch hat Nintendo der Advance-Version einige Farben mehr verpasst als dem Original. Steine und Cursor erstrahlen in neuem Glanz, sogar einige Hintergrundgrafiken haben sich ins Spiel verirrt.
Orchestrale Musikstücke waren bereits im Vorgänger weder vorhanden noch notwendig. Auch ein Jahr später hat sich daran nicht verändert. Unaufdringliche Klänge verhindern jegliche Ablenkung vom kniffligen Rätselspaß. Touchen verboten! In Ermangelung eines Touchscreens bedient ihr Polarium auf dem GBA klassich über Steuerkreuz und Buttons: Knopfdruck, Linie ziehen, Knopfdruck - das war's.

Selbst wer sonst mit schweren motorischen Defiziten und mangelhafter Hand-Augen-Koordination zu kämpfen hat, verinnerlich die Steuerung schon nach dem ersten Level. Aber auch wenn sich das Digipad redlich bemüht den Touchpen zu ersetzen - so ganz will es ihm nicht gelingen. Linien ziehen sich mit einem Stift eben schneller und flüssiger als mit digitalen Richtungstasten.Orchestrale Musikstücke waren bereits im Vorgänger weder vorhanden noch notwendig. Auch ein Jahr später hat sich daran nicht verändert. Unaufdringliche Klänge verhindern jegliche Ablenkung vom kniffligen Rätselspaß. Touchen verboten! In Ermangelung eines Touchscreens bedient ihr Polarium auf dem GBA klassich über Steuerkreuz und Buttons: Knopfdruck, Linie ziehen, Knopfdruck - das war's.

Selbst wer sonst mit schweren motorischen Defiziten und mangelhafter Hand-Augen-Koordination zu kämpfen hat, verinnerlich die Steuerung schon nach dem ersten Level. Aber auch wenn sich das Digipad redlich bemüht den Touchpen zu ersetzen - so ganz will es ihm nicht gelingen. Linien ziehen sich mit einem Stift eben schneller und flüssiger als mit digitalen Richtungstasten.