Konservierte Kindheit und Nostalgie auf Knopfdruck, wo früher vor allem Zeitgeist und ein subversives Gespür für Marketing herrschte. Bis auf die zugrunde liegende Idee war dieses Milliarden-Dollar-Phänomen nie ein besonders unschuldiges, vielmehr eine filigran abgestimmte, wohlkalkulierte Gelddruckmaschine. Und trotzdem ließ sich Pokémon nie bloß als die Summe seiner Teile verstehen: Was Außenstehende als manipulatives Geschäftsmodell begreifen, stellte für eine ganze Generation eine zuverlässige Konstante in Zeiten großer Ungewissheit dar.

Um die Faszination hinter wenig eloquenten Monstern und abgesetzten Stückzahlen in dreistelliger Millionenhöhe zu dechiffrieren, muss man Pokémon vor allem als Adoleszenzbegleiter auffassen. Der Weg zum Meistertrainer fungiert selbst heute, 20 Jahre nach der Initialzündung, als Zeitkapsel, in der wertvolle Erinnerungen an eine Vergangenheit aufbewahrt werden, in der das Leben noch ein unbeschwerteres war. Pokémon ist das unveränderte Kinderzimmer, in dem selbst nach Jahren noch jedes Detail seinen angestammten Platz hat: der Batman-Sticker am popelig kleinen Röhrenfernseher, die Türkerbe als stiller Zeuge eines besonders heftigen Streits mit den Eltern. Alles ist noch da, wo man es zurückgelassen hat. Ihr könnt jederzeit zurückkehren, die Tür steht immer einen Spaltbreit offen.

Pokémon Sonne & Mond - Wir haben uns weiterentwickelt – sie sich auch

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So hat vor 20 Jahren alles angefangen. Es war ein langer Weg, Freunde.
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Seit Grundschultagen war Pikachu vielen von uns ein zuverlässiger Begleiter und auch wenn es Zeiten gab, in denen wir nicht unbedingt damit hausieren gingen, regelmäßig vor dem Schlafengehen Jagd auf die kleinen Kerlchen zu machen, ist diese Leidenschaft bei den meisten von uns doch nie völlig erloschen. Und falls doch, stehen die Chancen nicht schlecht, dass der Pokémon-Go-Hype dieses Sommers daran grundlegend gerüttelt hat. Die App mag sich mittelfristig als einigermaßen gehaltlose Beschäftigungstherapie entpuppt haben und hat doch etwas geschafft, das Nintendo bis heute nicht recht gelingen will: neue Spieler über dem Kindesalter hinaus zu akquirieren. Eines der ungeschriebenen Pokémon-Gesetze besagt nämlich, die Pubertät beim ersten Kontakt mit der Reihe noch vor sich haben zu müssen, um vollends in diese eskapistische Welt eintauchen zu können (hat schon seinen Grund, dass Fan-Trailer wie der folgende für feuchte Augen sorgen). Als 89er-Jahrgang gehöre ich bereits zur älteren Generation dieses nicht gerade kleinen Grüppchens, das im Laufe der Jahre kontinuierlich nachgewachsen ist.

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Mit neugierigen Go-Spielern, dem bevorstehenden Weihnachtsgeschäft und der enormen 3DS-Verbreitung (wer keine Daddelkiste hat, kann sich problemlos eine für 100 Euro schießen) stehen aktuell alle Zeichen auf Erfolg – und konsequenterweise sind die neuen Editionen Sonne und Mond dann auch gleich mal die am häufigsten vorbestellten Spiele in Nintendos Geschichte. Das ist eine Sektkorken-Nachricht für die Japaner einerseits, ein kniffliges Problem für Entwickler Game Freak andererseits. Seit Tag 1 müht sich das Team am Kunststück konstanter Evolution bei gleichzeitiger Wahrung der Traditionen ab. Diese Verlässlichkeit ist größte Stärke und ärgste Schwäche einer Serie, die „too big to fail“ ist, die eine kritische Masse erreicht hat, ab der sie sich keine plötzlichen Spurwechsel und Schlenker erlauben kann. Pokémon muss verlässlich sein – und sich zugleich behutsam neu erfinden, um frisch zu bleiben, um sich nicht selbst zu überleben.

Wo Licht ist, ist auch Schatten

Als erste 3DS-Editionen gingen X und Y vor drei Jahren die bislang größten Wagnisse ein, nachdem Schwarz und Weiß 2 zuvor eher einer kreativen Bankrotterklärung glichen, eben genau jene Nummer-sicher-Schiene fuhren, die mittelfristig in einer Sackgasse geendet hätte. Doch das „Risiko“ zahlte sich aus, buchstäblich, und stärkte Game Freak in einer Weise den Rücken, die sich nun auch in Sonne und Mond bemerkbar macht. Nicht ganz in der Form, wie ich es mir noch vor einem Monat gewünscht habe; der Streifzug durch das Hawaiianische Alola ist entgegen früher Vermutungen kein übermäßig progressiver geworden. Ihr müsst nicht plötzlich alles infrage stellen, was ihr je über Pokémon zu wissen glaubtet, und werdet euch dennoch regelmäßig ungläubig die Augen reiben.

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Die neue Engine ist ein absoluter Gewinn für die Reihe, bringt den 3DS aber gelegentlich bis an seine Grenzen – und manchmal sogar darüber hinaus.
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Sogar schneller als ihr denkt und noch vor dem ersten Händeschütteln mit dem hiesigen Professor, genauer: Wenn das Intro plötzlich zwischen gerenderter und Spielgrafik wechselt, ohne dass ihr einen großen Unterschied ausmachen könntet. Plötzlich: Zwischensequenzen, richtige 3D-Grafik, Kamerafahrten, Dynamik – eben jener Schritt, der bereits 2013 hätte vollzogen werden sollen und Pokémon endlich seiner Antiquiertheit entledigt, die im Zeitalter von Yo-Kai Watch eher bieder als charmant anmutet. Gibt wenig Gründe, derartige Vergleiche künftig zu scheuen; Sonne und Mond sind keine „War halt schon immer so“-Schlaftabletten mehr, stehen endlich da wie aus dem Ei gepellt und geizen nicht mit ihren grafischen Reizen. Völlig verbergen können sie ihre Herkunft und die beinahe sieben Jahre alte Technik ihrer Hardware allerdings nicht. So schick Alolas Postkartenidylle auch ist, so sehr beansprucht sie den 3DS: in Gruppenkämpfen mit mehr als zwei Pokémon, die Nintendos Handheld weit über seine Leistungsgrenze prügeln, in Außenarealen, die relativ klein und stark instanziert sind, um ja nicht zu viel der neuen 3D-Pracht auf einmal darstellen zu müssen. Vergleichsweise kleine Kompromisse gemessen daran, was wir hiermit geboten bekommen.

Pokémon Sonne & Mond ist ein notwendiger wie gelungener technischer Sprung nach vorn, der inhaltlich allerdings eine Spur zu konservativ bleibt.Fazit lesen

Die neue Engine ist, das liegt in der Natur der Sache, der auffälligste Einschnitt einer dezent reaktionären Reihe und doch mehr als pure Effekthascherei. Es ist das offensichtlichste Merkmal einer neuen Marschrichtung mit zukunftsgerichteter Agenda, an deren Ende die Modernisierung einer etwas in die Jahre gekommenen Marke steht, die aufgrund einer Mischung aus falscher Bescheidenheit und Bequemlichkeit den Anschluss zu verlieren drohte. Insofern ist es kein Zufall, dass euch nicht länger ein betagter, sondern erstaunlich junger, lässiger Pokémon-Professor auf dem exotischen Eiland willkommen heißt – einer Gegend, in der die Uhren ein wenig anders schlagen. Wortwörtlich, wenn ihr die Mond-Edition spielt, deren größter Unterschied neben einer Handvoll anderer Monster die um zwölf Stunden verschobene interne Spieluhr ist: Wenn eure 3DS-Uhr 16:00 Uhr schlägt, ist es im Spiel 04:00 Uhr nachts – eine Eigenheit, dessen Sinn sich mir bis heute nicht vollkommen erschließen will.

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Es bleibt bei 18 verschiedenen Elementtypen. Im Kampf wird euch (nachdem ihr einmal gegen das jeweilige Pokémon gekämpft habt) nun allerdings vorher angezeigt, wie effektiv eine Attacke ist. Das erspart Auswendiglernerei, macht Sonne und Mond aber noch ein bisschen leichter.
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Abgeschnitten vom Festland pflegen die Einheimischen der vierteiligen Inselgruppe ihre eigenen Sitten, gucken euch etwa schief an, wenn ihr nach dem Weg zur nächsten Arena fragt. Auf Alola könnt ihr euch – es geschehen noch Zeichen und Wunder – keine Orden ans Revers heften, müsst euch stattdessen mehreren Prüfungen unterziehen, deren erfolgreicher Abschluss mit Z-Kristallen belohnt wird: elementbezogenen Items, deren Träger ein Mal pro Kampf eine besonders mächtige Spezialattacke vom Stapel lassen können. Ich kann nicht unbedingt behaupten, den Arenakämpfen sonderlich nachzutrauern, und vermisse doch ihr implizites Gefühl von Progression, den Eindruck, sich gegen immer stärkere Trainer bis hin zum Obermacker durchzukämpfen. Das geht, ihr ahnt es bereits, den Prüfungen beinahe völlig ab, die als Mischung kurzer Kämpfe und absolut simpler Rätsel zu anspruchslos, obendrein außerdem so zahlreich sind, als dass ihnen der Nimbus des Besonderen anhaften würde. Ihr erledigt sie mal eben im Vorbeigehen, werdet ohne Blick ins Trainer-Profil kaum wissen, wie viele Z-Kristalle ihr gerade spazieren führt. Nicht gerade Sinn der Sache.

Es ist ein Stück weit das prototypische (Luxus-)Problem dieser siebten Generation, die zurecht stolz darauf sein kann, weniger programmatisch als frühere Spiele zu sein, euch weniger in bestimmte Rollen drückt, dadurch aber auch ein klares Ziel aus den Augen verliert. Irgendwann fragten diese Editionen meinen Trainer in ihrer typisch konsequenzlosen Art, warum er eigentlich durch Alola reise – wären die schwammigen Antwortmöglichkeiten „Um stärker zu werden“ und „Um alle Pokémon zu fangen“ nicht eingeblendet worden, ich wäre wohl eine Antwort schuldig geblieben. Von der Top Vier ist hier erst wenige Stunden vor dem Finale die Rede, davon, „Pokémon-Meister“ zu werden, sogar nie. Der Auftrag der „Inselwanderschaft“ und ein gutgemeinter Klaps auf die Schulter sind alles, womit ihr auf die Reise geschickt werdet, Selbstfindung 2.0, der Weg ist das Ziel, #yolo.

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Nur ein glückliches Pikachu ist ein starkes Pikachu.
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Pikachus neue Kleider

Sonne und Mond lassen euch keinesfalls am ausgestreckten Arm verhungern und wissen ihre Spielzeit schon ganz ordentlich zu füllen, setzen aber über weite Strecken wenig aufregende Duftnoten, plätschern in der ersten Hälfte etwas zu gleichförmig dahin, statt euch mit regelmäßigen Highlights zusätzlich bei Laune zu halten. Bessert sich ab der 25-Stunden-Marke, wenn die Einsätze endlich erhöht werden. Plötzlich zieht alles an: die Geschichte, der Schwierigkeitsgrad, eure Motivation. Aus den trantütigen Bösewichten von Team Skull werden nach einem kleinen Twist halbwegs ernstzunehmende Gegenspieler, aus kleinen Höhlen vergleichsweise ausgewachsene Dungeons, aus Kanonenfutter erfahrene Trainer. Besser spät als nie.

Nichtsdestotrotz habt ihr, und dieser Punkt ist nicht ganz unwichtig, bis dahin eine richtig gute Zeit, auch wenn sie an den Rändern ein wenig ausgefranst sein mag. Mehr noch als X und Y legitimieren sich die neuen Editionen nämlich aus sich selbst und ihrer Welt heraus. Es braucht keine leuchtenden Wegweiser und aufgeregt blinkende Missionsmarker, wenn ihr euch ebenso gut treiben lassen könnt im faszinierenden Alola, das mehr ist als hübsche Kulisse. Ihr solltet nicht unbedingt ein völlig neues Spielerlebnis erwarten, doch Game Freak haben sich im Vorfeld so ihre Gedanken gemacht, welchen spielerischen und inhaltlichen Mehrwert sie ihrer neuen Engine abgewinnen können, haben dabei im Vorfeld immer wieder über das freundschaftliche Band gesprochen, das Trainer und ihre Pokémon verbindet.

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Pokémon sind nicht länger nur Kampfmaschinen, sondern auch ganz praktische Helferlein im normalen Trainer-Alltag.
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Wenn es nach ihnen geht, legt ihr euren analytischen Blick zugunsten eines weniger zahlengetriebenen ab, erkennt hinter den zusätzlichen Animationen und feineren Modellierungen eurer Tierchen nun auch deren unterschiedliche Wesenszüge. In gewisser Weise schließt das neue Kapitel damit visuell an die mechanische Ebene an, die schon X und Y neu gesetzt haben. Bereits vor drei Jahren konntet ihr eure Pokémon bemuttern, mit leckeren Snacks oder Streicheleinheiten ihre Zuneigung gewinnen, die sich in Kämpfen durch bessere Leistungen ausgezahlt hat. Das war damals wenig mehr als ein simples Minispielchen und ist es im Grunde auch heute noch, fühlt sich aber durch Game Freaks Bemühen, eine glaubhaftere Welt zu erschaffen, schlicht natürlicher an. Ohne dass sich so wahnsinnig viel am Ablauf geändert hätte, habt ihr stärker als je zuvor das Gefühl, in ein ungewisses Abenteuer zu starten, eine authentische Welt zu erforschen, die immer wieder das in den Vordergrund stellt, worauf es ankommt: seine Pokémon.

Sonne und Mond halten nicht gerade hinterm Berg mit ihren kleinen Stars, konfrontieren euch ab dem ersten Schritt mit einer ganz ordentlichen Kostprobe ihres 300-köpfigen Monster-Repertoires. Ihr werdet einen sportlichen Pokéball-Verschleiß haben, ohne diese anfänglich ausschließlich auf schwächliche Raupys werfen zu müssen. Bereits vor der ersten Prüfung könnt ihr euch ein durchaus schlagkräftiges Team mit unterschiedlichen Stärken heranzüchten und werdet durch die schiere Vielfalt der Monster ganz automatisch damit beginnen, euch für verschiedene Situationen zu rüsten. Mit dem übermächtigen Starter an der Spitze alles wegholzen wie damals auf dem Game Boy? Könnte hier schwierig bis unmöglich werden. Doch wer mit offenen Augen durch Alola zieht, wird an jeder zweiten Ecke potentielle Verstärkung finden – auch und gerade deshalb, weil die Racker sehr wandlungsfähig und sich über weite Strecken durchaus ebenbürtig sind. Einige Kämpfer sind nach wie vor besser als andere, es wäre nicht Pokémon, wäre es anders. Insgesamt aber haben die meisten von ihnen ein durchaus ähnliches Niveau.

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Im Battle Royale treten vier Trainer auf einmal gegeneinander an. Ein großer Spaß.
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Überhaupt ist die Trefferquote der Japaner so hoch wie seit Jahren nicht mehr. Wie bei jeder Generation wird es auch diesmal wieder tobenden Streit darüber geben, wie gelungen die neuen Pokémon sind, und obwohl ich nicht gerade behaupten kann, jeden Neuling mit offenen Armen empfangen zu haben, ist die mittlere Qualität eine enorm hohe, der Mix aus neuen und bekannten Begleitern (letztere lauern in neuen, wunderbar verspielten „Alola-Formen“ im hohen Gras) sowieso ungemein gelungen.

Überall schließt ihr neue Bekanntschaften, trefft in dunklen Höhlen genauso auf neue Pokémon wie an der Seite eines Trainers und begreift sie als integralen Bestandteil der Welt. Sie helfen euch aus, wo ein präpubertärer Dreikäsehoch aus eigener Kraft nicht weiterkommen würde. Ihr aktiviert keine invasiven VM-Fähigkeiten mehr, sondern ruft euer treues Lapras, wenn ihr über einen See schwimmen wollt, lasst euch auf zwei Armen von Machomei tragen, während die anderen beiden einen schweren Felsbrocken verschieben. Diese nützlichen Helfer müsst ihr weder selbst fangen noch in eurem Team herumtragen, ihr erhaltet sie zu gegebener Zeit als Dankeschön für kleinere Gefälligkeiten.

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Haben wir schon erwähnt, dass die neue Engine sich wirklich sehen lassen kann?
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Ihr sollt die hier heimischen Lebewesen als festen Bestandteil dieser Welt begreifen, wie gesagt, sie nicht einfach als leblose Kampfmaschinen betrachten. Wenn Game Freak dazu alten Ballast wie VM-Angriffe endgültig über Bord werfen, wilden Pokémon überdies in Kämpfen die Möglichkeit einräumen, Verstärkung zu rufen, um ein glaubhafteres Bild dieses Ökosystems zu vermitteln, soll mir das nur recht sein. Mehr als je zuvor entsprechen Sonne und Mond dem Bild, das wir uns bereits als Kinder von einer Pokémon-Welt gemacht haben. Die Faszination ist ungebrochen.