Laut der japanischen Times hat Pokémon Go etwas ganz Besonderes geschafft. An einer Klippe in Japan haben sich in den vergangenen Monaten weniger Menschen selbst umgebracht, weil dort nun Pokéstops zu finden sind. Die pure Anwesenheit anderer Menschen verhindert meist schon den Suizidversuch.

Pokémon Go - Verhindert Selbstmordversuche in Japan

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Pokémon Go scheint nicht nur vielen Spaß zu machen. Es hilft auch ein Stück weit in Japan.
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Dabei geht es um die Klippen von Tojinbo, an denen im Durchschnitt jährlich 70 Menschen ihr Leben beenden. Im vergangenen Jahr waren es sogar 150. Die Behörden haben immer nach einer Lösung gesucht, diese zu verhindern. Und offenbar hilft Pokémon Go enorm dabei.

Die Anwesenheit von Menschen reicht aus

Leute, die Selbstmord begehen wollen, versuchen einen möglichst ruhigen Platz für ihre letzte Entscheidung zu finden“, verriet Yukio Shige, ein ehemaliger Polizeibeamter, der nun mit einer Organisation hilft, die Selbstmorde an der Klippe zu verhindern. „Aber nun locken diese Plätze viele Pokémon Go-Spieler an. Das macht die Atmosphäre laut Aussage eines potenziellen Selbstmörders kaputt.“

In den letzten Monaten soll die Zahl der Selbstmorde enorm gesunken sein. Natürlich ist dies keine Lösung auf längere Zeit. Jedoch kann den Menschen durch Shiges Organisation geholfen werden, wenn sie sich gegen einen Sprung in die Tiefe entscheiden.

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