Im Grunde ist es nicht weiter überraschend, denn ein jeder hätte sich denken können, dass es Nintendo und Niantic nicht gelingen wird, die gigantische Userbase zu halten. Und so ist die Zahl der US-Spieler bereits nach einem Monat um 22 Prozent eingeknickt.

Pokémon Go - Userbase knickt ein: Bereits 22 Prozent der US-Spieler abgesprungen

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Da heulen selbst die bösesten Pokémon
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Etwas mehr als einen Monat ist Niantic und Nintendos Pokémon Go auf dem Markt. Innerhalb kürzester Zeit entwickelte sich ein regelrechter Hype um die App, Abermillionen Spieler auf der ganzen Welt jagten den possierlichen Pokémon hinterher. Und sie nahmen die Tagline "Schnapp sie dir alle!" ziemlich ernst, kaum eine größere Stadt, in der man nicht irgendwelchen Pokémon Go-Spielern begegnete.

Userbase bricht weg

Doch für viele ist die Luft bereits nach einem Monat raus: Verschlimmbesserungen von Seiten Niantics, die Sperre von Apps und Seiten, die dabei halfen, Pokémon zu lokalisieren und vor allem die ewigen Bugs haben das Spielvergnügen merklich getrübt. Hinzu kommt, dass es derzeit einfach kaum etwas zu tun gibt in der App, vor allem nicht, wenn man auf dem Lande wohnt und kaum Möglichkeiten hat, Pokémon überhaupt zu finden.

Die Folge: Laut SurveyMonkey ist die Userbase in den USA um 22 Prozent eingebrochen. Das klingt jetzt nicht nach viel, aber bei knapp 40 Millionen Spielern zur Hochzeit sind es nun etwas mehr als acht Millionen Spieler weniger.

Kein Grund zur Sorge

Andererseits muss man aber auch sagen, dass dies dennoch hervorragende Zahlen sind, denn gerade auf dem Mobile-Markt verlieren Spiele-Apps innerhalb kürzester Zeit viele ihrer Userbase - ein Problem, mit dem die gesamte Industrie zu kämpfen hat. Und da sind die Werte bei Pokémon Go noch immer fantastisch, wenn man bedenkt, dass die Zahl der Spieler in der Regel innerhalb einer Woche bereits um 30 Prozent sinkt.

Und bei Pokémon Go kommen täglich noch immer 400.000 Downloads hinzu sowie zwei Millionen Dollar an Umsatz täglich (!), allein daher kann man sagen, dass für Nintendo und Entwickler Niantic noch lange kein Grund besteht, jetzt tatsächlich all die versprochenen Updates einzuführen, die dem Langzeitfaktor dienen sollen. So wurden Kämpfe zwischen Trainern außerhalb der Arenen genauso versprochen wie das Tauschen von Pokémon untereinander. Sollte das in absehbarer Zeit tatsächlich eingeführt werden, könnte dies den Wiederspielwert erheblich steigern und sicherlich auch die Spieler wieder an Bord holen, die nun abgesprungen sind.

Aber denkbar wäre, dass diese Features erst dann kommen, wenn es gilt, das sinkende Schiff auf Kurs zu bringen. Und das wird noch dauern.

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