Die Federal Trade Comission (zu deutsch etwa: Bundeshandelskomission) hat momentan alle Hände voll mit Pokémon Go zu tun. Etwa 72 Spieler haben Beschwerden bei der Organisation aufgrund der Smartphone-App eingelegt. Der Grund: Teure Ingame-Items, Gefahren für Kinder und das Blockieren von Tracking-Apps.

Pokémon Go - Über 70 Spielerbeschwerden bei Federal Trade Comission eingegangen

alle Bilderstrecken
Wischen für nächstes Bild, klicken um Infotext ein- / auszublendenBild 1/107Bild 181/2871/1
Pokémon Go: Eine Gefahr für alle?
mehr Bildersteckenalle Bilderstrecken

Offenbar verstehen sich einige Spieler von Pokémon Go eher als Opfer statt als Spieler. Denn die Beschwerden bei der staatlichen Behörde sind vielseitig. Ein Spieler beschwert sich über den Wert, den er für ausgegebenes Geld im Shop erhält. Er hat fast 450 Dollar ausgegeben und eine App genutzt, die später von Niantic geblockt wurde. Nun sitzt er mit einem Bann da.

Mir wurde der Account weggenommen, ohne dass ich auch nur eine Warnung oder eine Meldung von Niantic bekommen habe. Ich habe sie daraufhin kontaktiert und Widerspruch gegen den Bann eingelegt. Ich würde nun gern mein Geld wiederhaben, dass ich im Spiel ausgegeben habe. Alternativ bin ich mit der Rückgabe meines Accounts zufrieden, damit ich weiterspielen kann.“

Sicherheit und Grundstückseigentümer

Natürlich geht es in den Beschwerden auch um die Sicherheit der Kinder und die Orte, an denen Pokéstops und Arenen auf Privateigentum stehen: „Wir sind ein kleines Krankenhaus in Oregon und Pokémon-Go-Spieler fluten unser Gebäude und wollen in gesicherte Bereiche gelassen werden. Nur um Fotos zu machen und Punkte im Spiel zu sammeln. Währenddessen stören sie unsere Patienten.“

Ich bin wirklich bestürzt und besorgt über die Sicherheit von jedem, der Pokémon Go spielt. Vor allem die Kinder sind ungeschützt. Heute hätte ich fast ein Kind getötet, dass gespielt hat, während es mit dem Fahrrad gefahren ist und sich auf das Spiel konzentriert hat. Ich habe viele Freunde und Familienmitglieder, die ähnliches zu berichten haben. Bitte nehmen sie dieses Produkt umgehend vom Markt bevor Kinder getötet werden. Es ist einfach unsicher!“

Diese Beschwerden sind seit dem Launch von Pokémon Go bei der Behörde eingegangen. Wenn man die Spielerschaft betrachtet, die hinter dem Spiel steht, sind 72 Beschwerden ein Tropfen auf dem heißen Stein. Was mit den Anträgen geschieht, ist aktuell noch unklar. Momentan werden sie nur von der Behörde gesammelt. Zum Lauch haben wir bereits über viele Todesmeldungen von Pokémon Go und deren Wahrheitsgrad berichtet.

Pokémon Go - Nicht nur im hohen Gras: Die verrücktesten Real-Life-Begegnungen

Klicken, um Bilderstrecke zu starten (18 Bilder)

Aktuellstes Video zu Pokémon Go

Pokémon Go - Starter-Pokémon3 weitere Videos

Pokémon Go erscheint voraussichtlich 2016 für Android & iOS (iPad / iPhone / iPod). Jetzt bei Amazon vorbestellen oder direkt downloaden bei gamesrocket.