Am Montag, den 18. Juni 2018, hat sich in Kirkwood, Kalifornien, ein Streit zwischen drei Pokémon Go-Spielern zugetragen. Dieser eskalierte wenig später, führte zu Verletzungen nach einer Prügelei und der Verhaftung eines Vater-Sohn-Gespanns.

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Laut der Seite KMOV, die sich auf Polizeiberichte beziehen, spielte sich die Situation wie folgt ab: Ein Pokémon Go-Spieler wollte sich eine Arena sichern. Als dies scheiterte und er Angelo (30) und Robert Matteuzzi (71) entdeckte, die ebenfalls in der Gegend waren und ihm aus seiner Sicht die Arena vor der Nase weggeschnappt haben, rastete er aus. Er warf eine Flasche Gatorade auf das Auto von Vater und Sohn. Der Spieler selbst behauptet, dass es zu diesem Wurf nie kam. Ob die Beiden wirklich Pokémon Go gespielt haben, wird nicht erwähnt.

Wegen einer Pokémon Go-Arena entbrannte in den USA eine Prügelei.

Später sollen die Matteuzzis den vermeintlichen Werfer wiedergefunden haben. Ein Zeuge hat ein Video davon aufgenommen, wie der Vater das Opfer zu Boden hielt, während sein Sohn ihn mehrfach ins Gesicht schlug. Laut der Aussage des Opfers wurde er zudem von den Beiden in einen See geworfen. Er behauptet, dass sie versucht hätten, ihn zu ertränken.

Vater und Sohn hinter Gittern

Laut der Polizei soll das Opfer Schürfwunden im Gesicht, eine Verletzung am Auge und eine gebrochene Fingerspitze davongetragen haben. Die beiden Verdächtigen wurden mit auf das Revier genommen und sitzen dort vorerst ein. Ihnen wird "3rd Degree Assault" (Körperverletzung) vorgeworfen. Aktuell ist eine Kaution von 15.000 Dollar für die Beiden ausgesetzt.

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