Seit dem Release von HTC Vive, Oculus Rift und Playstation VR sind VR-Geräte zumindest halbwegs im Mainstream angekommen. Doch trotz dem Spielspaß gibt es immer wieder kritische Stimmen. So auch der CEO von Niantic, der Firma hinter Pokémon Go, der sich auf einer Messe zum Thema geäußert hat.

Pokémon Go - Niantic-CEO sieht große Gefahr in virtueller Realität

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Ist Pokémon Go mit AR der virtuellen Realität überlegen?
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Ich glaube, dass VR einfach zu gut werden kann“, so John Hanke. „Ich meine damit, dass die Leute zu viel Zeit in dieser Erfahrung verbringen werden. Wir sind menschliche Wesen und es gibt genug Forschungen, die beweisen, dass wir glücklicher sind, wenn wir trainieren, rausgehen und die Natur genießen.“ Natürlich bezieht sich Hanke damit auch auf Pokémon Go und dessen Vorzüge. Mehrere Statistiken haben bereits gezeigt, dass die Bewegungsfreudigkeit der Spieler durch Pokémon Go enorm gesteigert wurde.

Eine Gefahr für die Gesellschaft

Ich glaube, dass VR zu einem Problem für die Gesellschaft werden kann, wenn wir dies vergessen und nur noch Zeit in diesem Universum verbringen.“ Für Hanke ist AR. als die Augmented Reality, wie in Pokémon Go, der Gegenbeweis zu VR.

Mit AR gibt es ein ungeahntes Potential Dinge zu tun, die sich positiv auf Spieler auswirken. Es gibt wissenschaftliche Untersuchungen zum Einfluss auf die Gesundheit von Pokémon-Go-Spielern, die man auch auf andere AR-Spiele anwenden kann. Als Vater ist es meine Motivation solche Spiele zu bauen und die Kinder nach draußen zu bewegen. Ich glaube, hier kann eine Menge Gutes getan werden.“

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