Wenn ihr euch Pokémon Go aus dem App-Store eures Smartphones herunterladet, dann müsst ihr – wie bei den meisten anderen Applikationen auch – zunächst die Berechtigungen akzeptieren. Erst danach startet die Installation der App. Mit eurer Zustimmung lasst ihr es zu, dass eine App wie Pokémon Go Zugriff auf verschiedene Bereiche eures Handys bekommt. Welche Berechtigungen ihr der Pokémon Go-App gebt und wie es rund um Datenschutz und AGB aussieht, lest ihr in diesem Guide.

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Neben der Berechtigung müsst ihr auch die AGB bestätigen. Die sogenannten Allgemeinen Geschäftsbedingungen betreffen auch den Datenschutz. Letzterer ist ein wichtiges, großes Thema, das uns alle etwas angeht. Viele User gehen im Internet viel zu sorglos und zum Teil auch leichtsinnig mit ihren Daten um. Auch Apps sind dafür bekannt, dass sie die Daten ihrer Nutzer ausspionieren. Pokémon Go will tatsächlich auch viele Berechtigungen. Manch einer sagt sogar, diese App dürfe fast alles. Deshalb möchten wir euch darüber aufklären, welche Berechtigungen Pokémon Go verlangt und was das bedeutet.

Pokémon Go - Datenschutz und App-Berechtigungen: Was darf die App auf eurem Smartphone?

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Wenn ihr die Pokémon Go-App herunterladet, müsst ihr vor der Installation bestimmte Berechtigungen dieser App erlauben.
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Pokémon Go – Welche Berechtigungen holt sich die App (Android)

Lange erwartet und in Deutschland noch vor dem offiziellen Release von vielen Gamern über eine APK-Datei gespielt: Pokémon Go ist endlich da. Und gerade weil die User fast 2 Jahre auf das Erscheinen der Augmented-Reality-App warten mussten, akzeptieren und bestätigen die meisten schnell und ungelesen die Berechtigungen und die AGB von Pokémon Go – schließlich wollen alle ja auch ganz schnell losspielen. Darum haben wir hier für euch alle Pokémon Go-Berechtigungen im Überblick und erklären euch, was das alles genau heißt.

Berechtigung der AppErklärung
KameraVon dieser Berechtigung sind Bilder und Videos betroffen. Um nämlich den AR-Modus aktivieren zu können, wird eure Kamera gebraucht und damit diese aus der App heraus angeschaltet werden kann, ist diese Kamera-Berechtigung notwendig. Nur so könnt ihr eure Pokémon aus einer erweiterten Realitätswahrnehmung heraus einfangen. Die Pokémon Go-App kann eure Kamera jederzeit und ohne vorherige Zustimmung starten.
StandortDie App muss euren genauen Standort, also GPS- und netzwerkbasiert und den ungefähren Standort, auch netztwerkbasiert, erkennen, weil sie wissen muss, ob sich Pokémon, PokéStops oder Arenen in eurer Nähe befinden. Ihr müsst zum Spielen von Pokémon Go euer GPS stets angeschaltet haben.
AktivitätserkennungDiese Funktion erlaubt es der App von Pokémon Go zu erkennen, ob ihr euch zu Fuß, auf dem Fahrrad oder aber mit dem Auto fortbewegt, denn die Berechtigung erkennt, wie schnell ihr den Standort wechselt und ob sich dieser überhaupt verändert. Dementsprechend positioniert sie euren Avatar auch auf der Map.
SD-KarteDiese Berechtigung hört sich schon nicht mehr so sorglos an, denn Pokémon Go darf auf eure SD-Karte breit machen. Doch dies macht die App lediglich im Rahmen der Speicherdaten, so will man zumindest hoffen. Natürlich werden die Spieldaten gespeichert und diese werden dementsprechend auf der Speicherkarte abgelegt, wenn ihr eine solche in eurem Smartphone besitzt. So liest die App auch euren gesamten Speicherstand immer dann, wenn ihr das Spiel wieder startet. Zu einem großen Teil erfolgt die Abwicklung eures Speicherstandes jedoch entweder über das Google-Konto oder aber über das Pokémon-Trainer-Club-Konto, je nachdem, mit welchem ihr registriert seid.
KontenMit dieser Berechtigung fertigt Pokémon Go eine Liste mit all euren Logins an, die für euer Smartphone relevant sind und von euch hier benutzt werden. Dieser Liste werden auch jene Konten hinzugefügt, die ihr mal durch gedownloadete Apps erstellt habt. Auch die sogenannten Authentifizierungs-Token darf Pokémon Go mithilfe dieser Berechtigung einsehen. Mit ihnen kann der Server der App erkennen, dass es sich um euch, also den bestimmten, berechtigten Nutzer handelt und es daher rechtens ist, eine Verbindung herzustellen.
Diese Berechtigung macht sich insofern bemerkbar, dass ihr euch in der Regel nach der ersten Anmeldung nicht noch einmal anmelden bzw. einloggen müsst. Theoretisch kann die App so auch auf eure Mails zugreifen: Habt ihr euch bspw. mit eurem Google-Konto bei Pokémon Go angemeldet und dieses ist auch mit eurem Mail-Account verknüpft, dann kann Pokémon Go es für euch übernehmen, sich in dieses Konto einzuloggen, weil sie ja die Liste mit den Logins habt.
Google-Play-RechnungsdienstSofern ihr vorhabt, eine Mikrotransaktion durchzuführen, um besondere Items einzukaufen, wird dieses über den Google-Play-Rechnungsdienst durchgeführt.
BluetoothHiermit gebt ihr Pokémon Go die Erlaubnis, Zugriff auf die Bluetooth-Einstellungen zu bekommen sowie Pairing (Paarung/Verbindung) mit anderen Bluetooth-Geräten durchzuführen. Diese Funktion ist allerdings nur nützlich, wenn ihr Pokémon Go Plus-Mitglied seid und das Armband besitzt, weil sich dieses per Bluetooth mit eurem Smartphone verbindet. Das Armband vibriert nämlich, wenn sich in eurer Nähe ein wildes Pokémon befindet oder aber ein PokéStop entdeckt wurde. Die Berechtigung erlaubt es explizit, dass die App sich mit anderen Geräten verbinden darf und so sogar euer Handy konfiguriert, sodass die Bluetooth-Verbindung hergestellt werden kann.
Ruhezustand und VibrationDie Pokémon-Go-App ist berechtigt, euer Smartphone aus dem Ruhezustand zu holen und diese komplett zu deaktivieren. Wie bereits einen Punkt eher erwähnt, vibriert euer Handy, wenn sich ein Pokémon oder ein PokéStop in der Nähe befinden.

Pokémon Go - Datenschutz und App-Berechtigungen: Was darf die App auf eurem Smartphone?

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Welche Einstellungen erlaubt ihr Pokémon Go?
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Die Pokémon Go-App und der Datenschutz

Datenschutz ist so eine Sache bei Pokémon Go. Bei Twitter sind darüber schon hitzige Diskussionen losgetreten worden. Iphone-Besitzer räumen Poémon Go zum Beispiel uneingeschränkte Zugriffsrechte ein und wenn ihr Android-User seid und euch mit eurem normalen Google-Konto anmeldet, dann kann die App ebenso auf das gesamte Konto zugreifen, also auf all eure E-Mails. Pokémon Go kann dann theoretisch sogar Mails von eurem Konto aus verschicken und eure Dateien und Bilder im Drive-Ordner auslesen.

Entwicklerstudio Niantic hat sich jetzt selbst dazu geäußert. Sie wollen die Berechtigungen wieder einschränken und Google gab bekannt, dass sie momentan lediglich die Apple-ID und die E-Mail-Adressen weitergeleitet hätten.

Nun ja, auf der sicheren Seite seid ihr, wenn ihr euch eine eigene Mail-Adresse anlegt, die allein für solche Apps gedacht ist und nur dafür genutzt wird. So könnt ihr beruhigt sein und wisst, dass keine privaten und persönlichen Daten weitergeleitet werden. Möchtet ihr das jetzt noch schnell machen, dann könnt ihr euren Account löschen und euch noch einmal neu anmelden.

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