Selbst alteingesessene Pokémon-Fans dürften bei den seltsamen Alola-Formen die Stirn runzeln, denn allzu lang gibt es die optisch veränderten Taschenmonster der ersten Generation noch nicht. Dennoch finden sie auch ihren Weg in Pokémon Go. Was es mit den Alola-Pokémon auf sich hat und wie ihr sie bekommen könnt, verratet wir euch deshalb nachfolgend ausführlich.

Habt ihr euch schon den Feldforschungen in Pokémon Go gewidmet? Wenn nicht, wird es höchste Zeit:

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Zum ersten Mal erschienen Alola-Pokémon in Pokémon: Sonne und Mond. Dabei handelt es sich um Monster der ersten Generation, die sich dem warmen Klima der Alola-Region entwickelt und angepasst haben, sodass sich ihre Typen und Attacken geändert haben. Ende Mai gab dann auch Niantic bekannt, dass die Alola-Formen in Pokémon Go eingeführt werden.

Alola-Formen fangen: Besonderheiten der Monster

Ähnlich wie bei den schillernden Pokémon in Pokémon Go bekommt ihr keinen neuen Pokédex-Eintrag zu den Alolas, sondern lediglich eine weitere Darstellung bei dem Original-Monster. Im Gegenzug bedeutet dies, dass die Alolas keine eigenen Bonbons haben und ihr die normalen Bonbons auch für die Entwicklung eines Alolas einsetzen könnt. Dafür müsst ihr das Alola aber natürlich erst einmal fangen.

Die Alola-Formen in Pokémon Go sehen nicht nur anders aus, sondern haben auch andere Attacken.

Bisher gibt es wenige Alola-Pokémon, die ihr in der Wildnis fangen könnt. Zwei, um genau zu sein: Kokowei und Rattfratz. Alle weiteren erhaltet ihr entweder bald durch Raids oder durch das Geschenke-Feature der Freundschaften in Pokémon Go. Bei diesem verschickt ihr Pakete, in denen auch besondere 7-km-Eier enthalten sind, aus denen die Alolas schlüpfen. Diese Eier müsst ihr aber geschenkt bekommen. Selbst öffnen könnt ihr die Geschenke nämlich nicht.

Wollt ihr alle bisher verfügbaren Alola-Formen inklusive ihrer Stats und Fangbedingungen einsehen, werft einen Blick in unsere Bilderstrecke:

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(18 Bilder)

Insgesamt gibt es die folgenden Alolas, deren Farbe definitiv von ihren normalen Formen abweicht. Wollt ihr ein Alola in Pokémon Go tauschen, habt ihr es zudem mit einem Spezial-Tausch zu tun, der euch eine Menge Sternenstaub kosten wird. Digdri und Kleinstein sind ab Mitte Juli verfügbar. Wann es mit Raichu und Knogga soweit ist, ist noch nicht offiziell bekannt:

Alola-PokémonFarbe/anderes Aussehen
Rattfratzgrau
Rattikarlgrau
Raichuorange
Sandanweiß
Sandamerhellblau
Vulpixweiß
Vulnonahellblau
Digdamit Haaren
Digdrimit Haaren
Mauzihellblau
Snobilikathellblau
Kleinsteinhellgrau
Georokhellgrau
Geowazmit Bart
Sleimagrün
Sleimokbunt gestreift
Kokoweilanger Hals
Knoggadunkelviolett
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Habt ihr schon ein ein Alola einfangen können? Die seltenen Pokémon sind rar gestreut und bei einigen Monstern müsst ihr Glück haben, dass sie sich zu einer solchen Form entwickeln. Da sich auch zum Teil ihre Typen ändern, ist es außerdem wichtig, darauf zu achten, für welchen Kampf ihr sie einsetzt.