Niantic, die Entwickler hinter der Erfolgs-App Pokémon Go, müssen 1,575 Millionen Dollar zahlen. Dies haben sie mit den Verantwortlichen einer Sammelklage ausgemacht, die im vergangenen Jahr nach einem großen Pokémon-Fan-Fest eingereicht wurde. Die Betroffenen können nun einen Teil der Summe abhaben.

Das Fan-Fest war ein Reinfall. Nun werden die Spieler entschädigt.

Auf dem Fan-Fest zu Pokémon GO, das von Besuchern 25 Dollar Ticketpreis verlangt hatte, kam es zu etlichen Problemen. Verbindungsabbrüche, Crashes und lange Warteschlangen machten das eigentliche Fan-Mekka zu einer Qual. Viele, die extra aus allen Winkeln der USA nach Chicago angereist waren, wurden enttäuscht. Die Sammelklage, die danach eingereicht wurde, wird nun mit der Zahlung der oben genannten Summe beendet. Jeder Besucher hat nach Vorlage von Beweisen der Anwesenheit die Chance, seine Ausgaben für das Fan-Fest zu Pokémon GO zurückzuverlangen. Alle, die Tickets auf Ebay und anderen inoffiziellen Plattformen gekauft haben, werden den höheren Preis nicht geltend machen können.

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Niantic spendet den Rest

Sollte der Gesamtbetrag am Ende nicht komplett aufgebraucht werden, hat sich Niantic dazu bereit erklärt, den Rest für wohltätige Zwecke zu spenden. Davon werden die Illinois Bar Foundation und Chicago Run profitieren. Illinois Bar kümmert sich um Rechtsstreitigkeiten, bei denen sich Personen aufgrund finanzieller Schwierigkeiten nicht um einen Rechtsbeistand bemühen können. Chicago Run hingegen fördert die sportliche Aktivität von Jugendlichen.

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